| Branche will weitere Entlastungen für den Luftverkehr |
| 18.02.2026 10:07:00 |
Die geplante Absenkung der Ticketsteuer reicht
der deutschen Luftverkehrsbranche nicht aus. Diesem "richtigen
ersten Schritt" müssten weitere folgen, verlangt der Branchenverband
BDL bei der Vorstellung der Jahresverkehrszahlen 2025 in Berlin.
Danach wurden im vergangenen Jahr von deutschen Flughäfen nur rund
89 Prozent der Sitzplatz-Kapazität aus dem Jahr 2019 angeboten,
während in den meisten anderen europäischen Ländern deutlich mehr
geflogen wurde als vor der Corona-Pandemie.
Weniger innerdeutsche Flüge
Rückläufig sind in Deutschland vor allem Inlandsflüge sowie
Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, wie sie typischerweise von
Billigfliegern wie Ryanair angeboten werden. Vor
allem touristische Flüge haben hingegen dazu beigetragen, dass die
Passagierzahl an deutschen Flughäfen im Vergleich zum Vorjahr um 3,6
Prozent auf 219,6 Millionen gewachsen ist. Das sind aber immer noch
knapp 30 Millionen weniger als vor der Corona-Krise.
"Damit Deutschland (...) wieder am Wachstum des boomenden
europäischen Luftverkehrs teilhaben kann, müssen weitere Schritte
folgen", sagt BDL-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang. Er hat vor
allem die stark gestiegenen staatlich verursachten Standortkosten im
Blick. Neben der Ticketsteuer sind das Gebühren für die
Flugsicherung und Luftsicherheitskontrollen. Allein im vergangenen
Jahr seien die Belastungen um 1,1 Milliarden Euro auf 4,3 Milliarden
Euro gestiegen. Als Beispiel empfiehlt der BDL das Vorgehen
Schwedens, wo das Flugangebot nach ersatzloser Abschaffung der
Luftverkehrssteuer stark gewachsen sei./ceb/DP/jha
ISIN IE00BYTBXV33 DE0008232125 GB00B7KR2P84
AXC0094 2026-02-18/10:07
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Autor: - dpa-AFX
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