| Mittelstandsunion fordert Einkommensteuerreform |
| 18.02.2026 19:49:00 |
Eine umfassende Einkommensteuerreform fordert die
Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) in einem Initiativantrag
für den am Freitag beginnenden CDU-Bundesparteitag. Man wolle "die
arbeitende Mitte durch eine Einkommensteuerreform spürbar
entlasten", heißt es in dem Papier, über das die "Rheinische Post"
berichtet. Es liegt auch der Deutschen Presse-Agentur vor.
Leistung müsse sich sowohl für Arbeitnehmer als auch für
Unternehmer, "für die die Einkommensteuer die Unternehmensteuer
ist", wieder lohnen, schreiben die Antragsteller.
Konkret fordern sie: "Dafür muss der Einkommensteuertarif - aufgrund
der Haushaltslage ggf. auch in Stufen - im ganzen Verlauf abgeflacht
und der Steuersatz von 42 Prozent (sog. Spitzensteuersatz) erst ab
einem zu versteuernden Einkommen von 80.000 Euro angewendet werden."
Für den Spitzensteuersatz erst ab 80.000 Euro hatte sich zuvor auch
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann ausgesprochen. Derzeit greift
er ab einem Jahreseinkommen von rund 68.000 Euro.
In dem Initiativantrag heißt es weiter, man werde durch eine
regelmäßige Anpassung des Tarifs an die Inflationsrate die kalte
Progression verhindern. Höhere Steuerbelastungen auf steigende
Einkommen verringerten Arbeitsanreize. "Unser derzeitiger
Tarifverlauf ist leistungshemmend."
MIT-Chefin Gitta Connemann sagte der "Rheinischen Post": "Heute
werden schon Fachkräfte wie Spitzenverdiener besteuert." Mehr als
4,2 Millionen Arbeitnehmer zahlten den Spitzensteuersatz. Auch sei
die Einkommensteuer eine Mittelstandsteuer. "Mehr als 70 Prozent der
Mittelständler werden Monat für Monat bei der Einkommensteuer zur
Kasse gebeten." Viele davon zahlten ebenfalls den Spitzensteuersatz.
"Wenn sich Leistung für Verantwortungs- und Funktionsträger wieder
lohnen soll, müssen wir die Steuertarife in die Gegenwart führen",
betonte die MIT-Vorsitzende.
Der zweitägige CDU-Bundesparteitag in Stuttgart beginnt am
Freitag./kli/DP/he
AXC0242 2026-02-18/19:49
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Autor: - dpa-AFX
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