| KORREKTUR: Deutsche Welle muss 21 Millionen Euro sparen |
| 19.02.2026 17:49:00 |
(Berichtigung, 1. Satz, richtig muss es heißen: "Nach der Kürzung
des Bundeszuschusses muss der Auslandssender Deutsche Welle (DW) in
diesem Jahr 21 Millionen Euro einsparen.")
BERLIN (dpa-AFX) - Nach der Kürzung des Bundeszuschusses muss der
Auslandssender Deutsche Welle (DW) in diesem Jahr 21 Millionen Euro
einsparen. Rundfunkrat, Verwaltungsrat und Geschäftsleitung
beschlossen dafür in einer Sondersitzung ein umfassendes
Maßnahmenpaket, wie der Sender mitteilte. Rechnerisch seien rund 160
Vollzeitstellen betroffen. Betriebsbedingte Kündigungen seien aber
nicht geplant.
Nach Angaben der DW sinkt der Bundeszuschuss 2026 um 10 Millionen
Euro auf 415 Millionen Euro. Gleichzeitig entstünden durch nicht
ausgeglichene Tarifsteigerungen Mehrkosten von rund 11 Millionen
Euro. Unter anderem wird das griechischsprachige Angebot
eingestellt, in weiteren Sprachen wird das journalistische Portfolio
reduziert.
Der Vorsitzende des Rundfunkrates, Karl Jüsten, erklärte laut
Mitteilung, die DW müsse gerade in eingeschränkten Medienmärkten wie
Russland und dem Iran eine "starke Stimme der Freiheit" bleiben.
Durch die Kürzungen seien jedoch deutliche Reichweitenverluste zu
erwarten.
Deutsche Welle richtet sich an ein weltweites Publikum
Neben der Einstellung des griechischen Angebots werden nach Angaben
der DW die Budgets für Portugiesisch für Afrika sowie für Dari und
Paschtu für Afghanistan gekürzt. Die spanischsprachigen
Fernsehnachrichten werden außerhalb der Hauptsendezeit reduziert.
Die Deutsche Welle ist eine bundesunmittelbare Anstalt des
öffentlichen Rechts mit Sitz in Bonn und Berlin. Ihr Auftrag ist es,
ein realistisches Bild Deutschlands zu vermitteln, den
internationalen Dialog zu fördern und demokratische Werte zu
stärken. Das Programm richtet sich an ein weltweites Publikum in
mehr als 30 Sprachen - von Arabisch über Hindi bis
Ukrainisch./svv/DP/men
AXC0267 2026-02-19/17:49
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Autor: - dpa-AFX
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