| Hessens Staatskanzlei fordert ZDF-Stellungnahme zu KI-Fehler |
| 21.02.2026 10:08:00 |
Wegen eines fehlerhaften ZDF-Beitrags
unter anderem mit Künstlicher Intelligenz (KI) generiertem Material
hat Hessens Staatskanzleichef Benedikt Kuhn den Fernsehsender zu
einer Stellungnahme aufgefordert. Die hessische Landesregierung hat
nach Angaben der Staatskanzlei seit Anfang 2026 die Rechtsaufsicht
über das ZDF inne. Diese Aufsicht werde für jeweils zwei Jahre durch
die Landesregierungen der deutschen Bundesländer ausgeübt. Sie
wechsele turnusgemäß und nach alphabetischer Reihenfolge alle zwei
Jahre.
"Der Vorfall erfüllt mich mit Sorge", teilte der CDU-Politiker der
Deutschen Presse-Agentur mit. "Als für die Rechtsaufsicht über das
ZDF zuständiger Chef der Hessischen Staatskanzlei habe ich am
Freitag das ZDF aufgefordert, zu dem sogenannten KI-Vorfall im
heute-journal gegenüber der Rechtsaufsicht Stellung zu nehmen."
Staatssekretär Kuhn ist für das Thema Medienpolitik verantwortlich.
Kuhn: Vorfall kostet Akzeptanz und Vertrauen
Kuhn forderte "auch die konkrete Anwendung der in der Stellungnahme
"in eigener Sache" vom 17. Februar 2026 angeführten "internen
KI-Regeln" aufzuarbeiten". Die Stärkung der Akzeptanz und der
Vertrauenswürdigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sei ihm
ein wichtiges Anliegen. "Die Verwendung von KI-generiertem oder
veraltetem Filmmaterial konterkariert diese Akzeptanz und kostet
wichtiges Vertrauen."
Er halte es deshalb für einen ersten wichtigen Schritt, dass das ZDF
am Freitag einen Maßnahmenkatalog angekündigt hat, "um mit aller
Konsequenz sicherzustellen, dass die hohen journalistischen
Standards eingehalten werden, denen der ÖRR verpflichtet ist."
ZDF räumt Fehler in Nachrichtenbeitrag ein
Das ZDF hatte mit einem Nachrichtenbeitrag im "heute journal" über
die Einsätze der US-Migrationsbehörde ICE für Aufsehen gesorgt, weil
die Redaktion darin unter anderem mit KI generierte Bilder verwendet
hatte. Im "heute journal" räumte das ZDF später Fehler ein und bat
die Zuschauer um Entschuldigung. Zudem berief der Sender am Freitag
seine New York-Korrespondentin Nicola Albrecht nach dem fehlerhaften
Beitrag mit sofortiger Wirkung ab./nis/DP/zb
AXC0003 2026-02-21/10:08
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Autor: - dpa-AFX
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