| Kovac-Kritik am VAR nach BVB-Remis: 'Fehlentscheidung' |
| 22.02.2026 09:03:00 |
Borussia Dortmund fühlt sich nach
dem glücklichen Unentschieden bei RB Leipzig um einen möglichen Sieg
gebracht. Trainer Niko Kovac bemängelte, nach einem Zweikampf
zwischen Karim Adeyemi und Castello Lukeba kurz vor Schluss keinen
Elfmeter für seine Mannschaft bekommen zu haben. "Ich war bis zum
13./14. Lebensjahr auch Judoka. Das ist eine Sichel, das ist ein
Feger", sagte Kovac bei Sky. "Ich weiß nicht, was wir da im Studio
wieder gesehen haben, aber anscheinend das falsche."
Mit Studio meinte Kovac den Videoschiedsrichter. Keinen Vorwurf
machte er Schiedsrichter Benjamin Brand. "Das kann der
Schiedsrichter nicht sehen. Aber der im Studio hat die Bilder, die
wir auch haben", sagte der 54-Jährige. "Das ist eine
Fehlentscheidung. Er trifft ihn ja."
Letztlich traf Fabio Silva (90.+5 Minute) doch noch zum 2:2. Zuvor
hatten Christoph Baumgartner (20./39.) und RB-Stürmer Romulo (50.)
per Eigentor für die Treffer gesorgt.
Kehl: "VAR hätte eingreifen müssen"
Sportdirektor Sebastian Kehl suchte nach dem Schlusspfiff das
Gespräch mit Brand, behielt den Inhalt jedoch für sich. "Wir müssen
ja nicht immer einer Meinung sein", sagte der Ex-Profi nur. "Ich
bleibe auch nach ein paar Minuten des Nachdenkens und des
Herunterkommens dabei, dass das ein klarer Elfmeter ist. Der VAR
hätte eingreifen müssen, er hätte auf den Punkt zeigen müssen. Dann
wäre das Spiel womöglich nochmal anders gelaufen."
In dem Laufduell zwischen Lukeba und Adeyemi in der 89. Minute
stellt der Dortmunder Stürmer den Fuß rein, wodurch beide Spieler zu
Fall kommen. "Natürlich stellt Karim den Fuß rein. Aber das macht
ein Stürmer so. Das gab es schon häufiger und wird auch nicht das
letzte Mal gewesen sein", sagte Kehl. Der 46-Jährige gehe davon aus,
dass die Szene vom Videoschiedsrichter geprüft worden sei./bat/DP/zb
ISIN DE0005493092
AXC0018 2026-02-22/09:03
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Autor: - dpa-AFX
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