| Elbtunnel gesperrt - Durch Warnstreik drohen neue Störungen |
| 22.02.2026 13:09:00 |
Wegen einer Vollsperrung der Autobahn 7 zwischen
den Anschlussstellen Stellingen und Heimfeld kann es in Hamburg
weiterhin zu Verkehrsproblemen kommen. "Es gibt aber keine
übermäßigen Behinderungen", wie die Verkehrsleitzentrale auf Anfrage
der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Durch Hamburg rolle
"normaler Reiseverkehr".
Grund für die Vollsperrung der wichtigen Verkehrsachse sind
Bauarbeiten. Die A7 und der Elbtunnel sollen an diesem Montag bis
5.00 Uhr wieder freigegeben werden. Doch dann soll bereits ein
weiterer Warnstreik bei der Autobahn GmbH des Bundes begonnen haben,
der erneut auch den Elbtunnel betrifft. Nach Angaben von Verdi soll
die Arbeit bis Dienstag um 6.00 Uhr ruhen. Das bedeutet, der Verkehr
auf der A7 ist voraussichtlich über 96 Stunden beeinträchtigt.
Weiterer Warnstreik
Bereits am Freitag hatte ein 24-stündiger Warnstreik bei der
Autobahn GmbH zu zähfließendem Verkehr im Elbtunnel geführt. Dort
können normalerweise je Richtung drei Spuren befahren werden. Wegen
des Warnstreiks waren nur je zwei Spuren geöffnet. Auch die
Lärmschutztunnel Schnelsen und Stellingen, die nördlich des
Elbtunnels liegen, waren von dem Warnstreik betroffen. Zudem stockte
der Verkehr auf der A7 nördlich und südlich des Hamburger Tunnels
nach früheren Angaben der Verkehrsleitzentrale. Im Stadtgebiet waren
zeitweise Straßen verstopft.
Zu dem Warnstreik aufgerufen hatte die Vereinte
Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi). Verdi und der Beamtenbund
verhandeln mit der Autobahn GmbH über die Bezahlung der
Beschäftigten. Die Gewerkschaften fordern, dass die Beschäftigten
mindestens 300 Euro mehr im Monat als bislang bekommen. Die
Verhandlungen sollen in einer dritten Runde am Mittwoch und
Donnerstag in Berlin fortgesetzt werden./akl/lkm/DP/zb
AXC0030 2026-02-22/13:09
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Autor: - dpa-AFX
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