| ROUNDUP 4/'Terroranschlag' Explosionen in westukrainischer Stadt Lwiw |
| 22.02.2026 13:35:00 |
(Neu: Weitere Details)
LWIW (dpa-AFX) - In der westukrainischen Großstadt Lwiw (Lemberg)
ist es zu zwei Explosionen gekommen, die laut Behörden mindestens
eine Polizistin getötet und weitere Sicherheitskräfte verletzt
haben. "Das war ein Terroranschlag", sagte Bürgermeister Andrij
Sadowyj in einem Video in seinem Telegram-Kanal. Die Zahl der
Verletzten stieg den Behörden zufolge auf 25, nachdem in der Nacht
zunächst von 15 die Rede gewesen war.
Innenminister Ihor Klymenko informierte über die Festnahme einer
Verdächtigen im Gebiet Lwiw, ohne Details zu nennen. Lwiws
Bürgermeister Sadowyj teilte mit, es handele sich bei der
festgenommenen Frau um eine ukrainische Staatsbürgerin. Präsident
Wolodymyr Selenskyj sprach den Angehörigen der getöteten Polizistin
sein Beileid aus - und erklärte, dass für die Ermittlungen zur
Aufklärung des Terroranschlags alles Nötige unternommen werde.
Die getötete Polizistin sei 23 Jahre alt gewesen, teilte die
Nationalpolizei mit. Näheres zu den Hintergründen des Vorfalls war
zunächst nicht bekannt.
Einsatz wegen angeblichen Einbruchs - dann Explosionen
Die Explosionen hatten sich kurz nach Mitternacht ereignet. Nach
einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft eilten die Sicherheitskräfte
zunächst wegen eines angeblichen Einbruchs zu einem Geschäft nahe
der Altstadt von Lwiw. Als sie dort ankamen, sei die erste Explosion
ausgelöst worden - und eine zweite dann, als kurz darauf Verstärkung
eintraf. Nicht alle Opfer hätten den Anschlag überlebt, teilte die
ukrainische Nationalpolizei mit. Laut Bürgermeister Sadowyj wurden
auch zwei Autos beschädigt, darunter ein Streifenwagen.
Die Region Lwiw liegt im Westen der Ukraine an der polnischen
Grenze. Die gleichnamige Gebietshauptstadt ist nur etwa 50 Kilometer
Luftlinie vom EU-Gebiet entfernt. Dort leben auch viele
Binnenflüchtlinge, die sich im russischen Angriffskrieg vor den
Kämpfen im Osten der Ukraine in Sicherheit gebracht haben. Auch Lwiw
ist immer wieder Ziel von russischen Raketen- und
Drohnenangriffen./mk/DP/zb
AXC0033 2026-02-22/13:35
|
Autor: - dpa-AFX
|
| Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. |
|
|
| DAX | 25.260,69 | 217,12 | 0,87% |
| TecDax | 3.721,50 | 23,30 | 0,63% |
| MDAX | 31.823,39 | 344,38 | 1,09% |
| Dow Jones (EOD) | 49.625,97 | 230,81 | 0,47% |
| Nasdaq 100 | 25.012,62 | 215,28 | 0,87% |
| S & P 500 (EOD) | 6.909,51 | 47,62 | 0,69% |
| SMI | 13.859,76 | 60,17 | 0,44% |
|
| EUR/US$ | 1,1827 | 0,00 | 0,38% |
| EUR/Yen | 182,5093 | -0,22 | -0,12% |
| EUR/CHF | 0,9132 | -0,00 | -0,06% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8741 | 0,00 | 0,03% |
| Yen/US$ | 0,0065 | 0,00 | 0,02% |
| CHF/US$ | 1,2952 | -0,00 | -0,04% |
|
| baha Brent Indication | 71,48 | -0,26 | -0,36% |
| Gold | 5.056,04 | 48,10 | 0,96% |
| Silber | 80,43 | 2,45 | 3,14% |
| Platin | 2.130,35 | 65,58 | 3,18% |
| |
|
|