| ROUNDUP: Beschäftigungssicherung bei VW-Batterietochter vereinbart |
| 22.02.2026 15:08:00 |
Für die rund 2.000 Beschäftigten von
Volkswagens Batterietochter PowerCo soll es bis Ende 2030 eine
Beschäftigungssicherung geben. Das sehe ein neues Tarifpaket vor,
das zwischen PowerCo und der IG Metall ausgehandelt wurde, teilte
die Gewerkschaft mit. Der Tarifvertrag soll vom 1. März 2026 bis zum
31. Dezember 2030 laufen. "In diesem Zeitraum sind betriebsbedingte
Beendigungskündigungen verbindlich ausgeschlossen", teilte die IG
Metall mit.
Das Verhandlungsergebnis wird laut IG Metall wirksam, wenn es bis
zum 28. Februar von beiden Tarifvertragsparteien angenommen wurde.
Sebastian Krapoth, Personalchef von PowerCo, sagte in einem
Statement, der Abschluss trage den aktuellen Herausforderungen der
Batterieindustrie Rechnung und stärke durch den Aufschub der
Tariferhöhung die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des
Unternehmens. "Er schafft zugleich Planungssicherheit und ist ein
wichtiges Signal an unsere Belegschaft", sagte Krapoth. "Wir gehen
damit ähnlich vor wie die Volkswagen AG und stellen
sicher, dass wir unsere ambitionierten Wachstumsziele weiter
konsequent verfolgen können."
IG Metall: Verlässlichkeit für Belegschaft
Volkswagen hatte im vergangenen Dezember mit der eigenen
Batterieproduktion im Werk in Salzgitter begonnen. An der Zellfabrik
auf dem Gelände des bisherigen VW -Motorenwerks war
seit Juli 2022 gebaut worden. Mehr als eine Milliarde Euro wurden
bisher investiert.
Die getroffene Vereinbarung schaffe Verlässlichkeit für die
Belegschaft und für den Standort, sagte Alina Roß,
Verhandlungsführerin der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
in einer Mitteilung. Zusätzlich soll eine Erhöhung der
Tabellenentgelte um 5,5 Prozent vereinbart worden sein. Diese
Erhöhung wird allerdings nicht sofort wirksam, sondern soll bis zum
1. April 2031 gestundet erfolgen. Dieser Entgelttarifvertrag ist
demnach erstmals zum 31. März 2027 kündbar./len/DP/jha
ISIN DE0007664039
AXC0046 2026-02-22/15:08
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Autor: - dpa-AFX
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