| Asbest-Alarm bei Sandspielzeug - Rückrufe in vielen Läden |
| 25.02.2026 17:25:00 |
Wegen möglicher Asbestspuren in Spielzeug mit
Sandfüllung werden weitere Produkte im Handel zurückgerufen.
Betroffen sind unter anderem dehnbare Spielzeugfiguren, die
bundesweit in vielen Läden verkauft wurden. Nach Angaben des Portals
"Lebensmittelwarnung.de" zählt dazu zum Beispiel die Spielzeugfigur
"PUFFERZ Puffer-Figur Sand", dessen Füllmaterial möglicherweise
Asbest enthält. Verbraucher sollten die Artikel nicht mehr benutzen
und zurückgeben.
Ware kann in vielen Bundesländern verkauft worden sein
Wird das Produkt beschädigt oder reißt es auf, könne Füllmaterial
austreten und beim Einatmen ein Gesundheitsrisiko darstellen, heißt
es auf "Lebensmittelwarnung.de". Die Ware sei über Filialen der
Kette Smyths Toys vertrieben worden und könne in zahlreichen
Bundesländern verkauft worden sein.
Kunden sollen die Figuren nach Behördenangaben sofort außer
Reichweite von Kindern aufbewahren und nicht weiterverwenden.
Produkte mit dem Barcode 8714627012316 könnten in den Geschäften
zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde auch ohne Kassenbon
erstattet.
Auch andere Ketten betroffen
Auch der Discounter Woolworth ruft zwei dehnbare Spielzeugartikel
zurück: "Jungle Expedition super stretch gorilla" und "Brainboooom
super stretch Raubtier". Nach Unternehmensangaben kann der in den
Produkten verarbeitete Sand mit Asbest kontaminiert sein.
Die Artikel seien bereits aus allen Filialen entfernt worden, teilte
das Unternehmen mit. Kunden würden gebeten, bereits gekaufte Ware in
die Läden zurückzubringen. Der Kaufpreis werde vollständig
erstattet.
Schon zuletzt mögliche Asbestbelastung bei Spielzeug festgestellt
Bereits in den vergangenen Tagen hatten mehrere Handelsketten
Spielzeug mit Sandfüllung wegen möglicher Asbestbelastung
vorsorglich aus dem Verkauf genommen. Nach Einschätzung von
Fachleuten kann Asbest in feinen Fasern vorliegen, die beim Einatmen
gesundheitsschädlich sind. Vor allem bei beschädigten Produkten
bestehe ein Risiko.
Verbraucher sollten betroffene Spielzeuge nicht öffnen oder weiter
mit ihnen spielen. Wurde Sand bereits in Innenräumen verteilt, raten
Fachstellen dazu, Staubentwicklung zu vermeiden und gründlich zu
reinigen. Unklar ist, wie viele Produkte insgesamt betroffen
sind./lfi/DP/jha
AXC0297 2026-02-25/17:25
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Autor: - dpa-AFX
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