| EQS-News: Befesa steigert bereinigtes EBITDA um 14% auf ein Allzeithoch von 243 Mio. EUR und erzielt Rekord beim operativen Cashflow (deutsch) |
| 26.02.2026 07:30:00 |
Befesa steigert bereinigtes EBITDA um 14% auf ein Allzeithoch von
243 Mio. EUR und erzielt Rekord beim operativen Cashflow
EQS-News: Befesa S.A. / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis Befesa
steigert bereinigtes EBITDA um 14% auf ein Allzeithoch von 243 Mio.
EUR und erzielt Rekord beim operativen Cashflow
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PRESSEMITTEILUNG UND INVESTOREN NEWS
Vorläufiges Geschäftsergebnis 2025
Befesa steigert bereinigtes EBITDA um 14% auf ein Allzeithoch von
243 Mio. EUR und erzielt Rekord beim operativen Cashflow
* Bereinigtes EBITDA im Geschäftsjahr 2025 um 14% auf 242,8 Mio. EUR
gestiegen (GJ 2024: 213,4 Mio. EUR); bereinigtes EBITDA im vierten
Quartal bei 69,1 Mio. EUR (+12 % im Jahresvergleich)
* Bereinigte EBITDA-Marge im Geschäftsjahr 2025 auf 21% verbessert
(GJ 2024: 17%)
* Rekord beim operativen Cashflow: 211,9 Mio. EUR (+10 % im
Jahresvergleich)
* Netto-Verschuldungsgrad auf x2,27 reduziert - deutlich besser als
der angestrebte Zielwert von x2,5
* Gewinn je Aktie steigt um 58% im Jahresvergleich auf 2,01 EUR (GJ
2024: 1,27 EUR)
Luxemburg, 26. Februar 2026 - Befesa S.A. ("Befesa"), der führende
Anbieter von Umweltdienstleistungen für die sekundäre Stahl- und
Aluminiumindustrie und wichtiger Akteur innerhalb der
Kreislaufwirtschaft, gab heute seine vorläufigen Geschäftsergebnisse
für 2025 bekannt und erzielte trotz eines schwierigen Marktumfelds
im Sekundäraluminiumgeschäft starke operative und finanzielle
Ergebnisse.
Der Gesamtumsatz sank im Geschäftsjahr 2025 um 5% auf 1.182,6 Mio.
EUR (GJ 2024: 1.239,0 Mio. EUR), was in erster Linie auf geringere
Volumina im Bereich Sekundäraluminium zurückzuführen ist. Trotz des
Umsatzrückgangs stieg das bereinigte EBITDA um 14% auf 242,8 Mio.
EUR (GJ 2024: 213,4 Mio. EUR), getrieben durch günstige
Zinkschmelzlöhne, verbesserte Zinkpreisabsicherungen sowie
niedrigere Betriebskosten. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte
sich deutlich auf 20,5% (GJ 2024: 17,2%) und spiegelt die Qualität
des im Laufe des Jahres erzielten Ertragswachstums wider.
Operative Highlights
Das Segment Stahlstaub erzielte im Geschäftsjahr 2025 starke
Ergebnisse: Das bereinigte EBITDA stieg um 25% auf 212,1 Mio. EUR
(GJ 2024: 170,4 Mio. EUR), und die bereinigte EBITDA-Marge weitete
sich auf 26,5% aus (GJ 2024: 20,6%). Der Stahlstaubdurchsatz blieb
mit 1.215 kt robust (GJ 2024: 1.211 kt), bei einer
durchschnittlichen Kapazitätsauslastung von 70%. Befesa erzielte in
allen Regionen eine starke operative Performance. In Europa
erreichte die Kapazitätsauslastung im vierten Quartal 94%; in den
USA verbesserte sich die Auslastungsquote schrittweise auf 71% im
vierten Quartal; und in Asien verzeichneten die Türkei und Korea ein
solides Wachstum, während China weiterhin mit einer geringen
Kapazitätsauslastung zu kämpfen hatte.
Die LME-Zinkpreise lagen 2025 bei durchschnittlich 2.867 US-Dollar
pro Tonne (+3% im Jahresvergleich). Ungünstige Währungseffekte
führten jedoch zu einem in Euro gerechneten Zinkpreis, der sich
gegenüber dem Vorjahr kaum veränderte: 2.542 EUR/t (GJ 2024: 2.569
EUR/t). Der von Befesa erzielte gemischte Zinkpreis - aus
LME-Zinkpreisen und Preisen aus dem Absicherungsprogramm - lag im
Durchschnitt bei 2.571 EUR/t (GJ 2024: 2.549 EUR/t).
Um von der Zinkkursrallye zu profitieren, hat Befesa sein
Absicherungsprogramm auf das erste Halbjahr 2028 zu einem
Rekordniveau von 3.100 US-Dollar pro Tonne ausgeweitet - bei
vergleichbaren Absicherungsvolumina. Für das Geschäftsjahr 2027 ist
die Absicherung auf 3.000 US-Dollar pro Tonne festgesetzt.
Das Segment Aluminium-Salzschlacken zeigte eine solide Entwicklung:
Die recycelten Mengen an Salzschlacken und Spent Pot Lining (SPL,
Elektrolyseausbruch) blieben mit 422 kt nahezu stabil (GJ 2024: 426
kt), und die Werke hielten eine hohe Kapazitätsauslastung von rund
90% aufrecht. Der Umsatz mit Salzschlacken stieg um 8% auf 114,0
Mio. EUR (GJ 2024: 105,9 Mio. EUR).
Das Sekundäraluminiumgeschäft stand hingegen weiterhin unter Druck:
Enge Metallmargen und eine geringere Produktion infolge der
schwachen europäischen Automobilindustrie belasteten das Ergebnis.
Das Volumen sank um 10% auf 154 kt (Kapazitätsauslastung: 75%),
wobei ein starkes viertes Quartal die Einschätzung untermauert, dass
eine Erholung bereits im Gange ist. Die Marktpreise für
Aluminiumlegierungen (FMB) lagen im Durchschnitt bei 2.369 EUR/t (GJ
2024: 2.306 EUR/t).
Starke Cashflow-Generierung und Schuldenabbau
Der operative Cashflow erreichte im Geschäftsjahr 2025 einen
Rekordwert von 211,9 Mio. EUR (GJ 2024: 191,8 Mio. EUR) - ein
Anstieg von 10% im Jahresvergleich, der über den Erwartungen lag und
sowohl die starke Cash-Konversion als auch die Vorteile der
verbesserten operativen Ertragskraft widerspiegelt. Dies stellt eine
strukturelle Trendwende in der Cashflow-Generierung dar. Die
Gesamtinvestitionen beliefen sich mit 76 Mio. EUR auf einen Wert
unterhalb der Prognosespanne von 80 bis 90 Mio. EUR, was die
konsequente Kapitaldisziplin bei gleichzeitiger vollständiger
Umsetzung der geplanten Investitionsprogramme widerspiegelt. Diese
umfassten Instandhaltungsinvestitionen von 50 Mio. EUR sowie
Wachstumsinvestitionen von 26 Mio. EUR im Zusammenhang mit den
Projekten in Palmerton (USA) und Bernburg (Deutschland).
Der Netto-Verschuldungsgrad verbesserte sich zum Jahresende 2025
deutlich auf x2,27, gegenüber x2,90 zum Jahresende 2024. Damit wurde
das siebte Quartal in Folge mit einer Reduzierung des
Verschuldungsgrads erzielt - und damit besser als das
Unternehmensziel von x2,5. Die Netto-Verschuldung sank um 11% auf
552 Mio. EUR (GJ 2024: 619 Mio. EUR).
Der Gewinn je Aktie stieg im Geschäftsjahr 2025 um 58% auf 2,01 EUR
(GJ 2024: 1,27 EUR), gestützt durch die starke operative Performance
und eine verbesserte finanzielle Effizienz. Im Einklang mit der
Dividendenpolitik von Befesa (Ausschüttungsquote: 40-50% des
Gewinns) wird der Dividendenvorschlag für die Hauptversammlung am
16. Juni 2026 zu gegebener Zeit bekanntgegeben.
Asier Zarraonandia, CEO von Befesa, sagte: "Im Jahr 2025 hat Befesa
robuste Ergebnisse abgeliefert. Wir haben ein EBITDA-Wachstum von
14% und einen Rekord beim operativen Cashflow erzielt. Zeitgleich
reduzierten wir den Verschuldungsgrad auf ein Niveau weit unter den
von uns angestrebten Zielwert, und dies parallel zu dem Abschluss
der Erweiterung in Palmerton und der Verlängerung unserer
Zinkabsicherungen bis Mitte 2028 auf Rekordniveau. Wir treten nun in
einen neuen Zyklus ein, der durch eine geringe Kapitalintensität und
hohe Erträge gekennzeichnet ist. Mit Blick auf 2026 erwarten wir ein
weiteres Wachstumsjahr, getrieben in erster Linie durch steigende
Volumina in den USA und eine erwartete Erholung im
Sekundäraluminiumgeschäft."
Ausblick und Strategie
Befesa erwartet, dass 2026 ein weiteres Jahr des Ertragswachstums
wird. Als wesentlicher Treiber wirken dabei höhere
EAF-Stahlstaubvolumina in den USA, die durch neue Verträge mit
Stahlherstellern untermauert werden und gute Wachstumsaussichten
eröffnen.
In Europa erwartet Befesa solide Stahlstaubvolumina, da die
EAF-Anlieferungen auf einem gesunden Niveau verbleiben. In Asien
werden Volumina auf dem Niveau von 2025 erwartet.
Der Zinkschmelzlohn für 2026 dürfte auf rund 100 bis 130 US-Dollar
pro Tonne steigen, was im Vergleich zum historischen Tiefstand von
80 US-Dollar pro Tonne im Jahr 2025 einen negativen Effekt haben
wird.
Im Aluminiumsegment werden die Salzschlackenvolumina voraussichtlich
stabil bis leicht steigend sein, während die Metallmarge im
Sekundäraluminiumgeschäft nach dem Tiefpunkt im dritten Quartal 2025
im Laufe des Jahres 2026 schrittweise steigen dürfte.
Das Unternehmen tritt in einen neuen Zyklus ein, der durch niedrige
Investitionen und hohe Erträge geprägt ist und somit eine starke
Free-Cashflow-Generierung sowie die Schaffung von Mehrwert für die
Aktionäre ermöglicht.
Für den Netto-Verschuldungsgrad wird für 2026 ein Niveau von rund
x2,0 angestrebt, welches danach auf unter x2,0 fallen soll - ein
weiterer Beleg für Befesas Verpflichtung zu einer disziplinierten
Kapitalallokation.
Sobald der Benchmark-Zinkschmelzlohn für 2026 festgelegt ist
(voraussichtlich im März/April), wird Befesa seine Ergebnisprognose
für das Gesamtjahr 2026 bekanntgeben. Die Veröffentlichung ist
zusammen mit den Q1-2026-Ergebnissen am 30. April 2026 geplant.
Kennzahlen
in Mio. EUR 2024 2025 Verände- Q4 Q4 Verände-
rung 2024 2025 rung
Umsatz 1.239,0 1.182,6 -4,6% 324,2 290,8 -10,3%
Bereinigtes 213,4 242,8 +13,8% 61,6 69,1 +12,1%
EBITDA
Nettogewinn 50,8 80,5 +58,4% 25,8 19,8 -23,5%
Gewinn je Aktie 1,27 2,01 +58,4% 0,65 0,49 -23,5%
(EUR)
Operativer 191,8 211,9 +10,5% 73,5 97,0 +31,9%
Cashflow1
Netto-Verschul- 619 552,2 -10,8% 619 552,2 -10,8%
dung
Verschuldungs- x2,90 x2,27 x2,90 x2,27
grad
1 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Webcast
Befesa führt am 26. Februar 2026 um 9.00 Uhr MEZ einen Webcast (in
englischer Sprache) zum vorläufigen Geschäftsergebnis 2025 durch.
Weitere Details, eine Aufzeichnung und weitere Termine sind auf der
Website des Unternehmens einsehbar: www.befesa.com
Finanzkalender
Der Befesa-Jahresbericht 2025 wird am 30. April 2026 veröffentlicht.
Der vollständige Finanzkalender ist auf der Befesa-Website im
Bereich Investor Relations / Investor's Agenda verfügbar. Für
weitere Informationen besuchen Sie bitte www.befesa.com
Über Befesa
Befesa ist ein führender Akteur in der Kreislaufwirtschaft und
Anbieter von umweltrechtlich regulierten Dienstleistungen für die
Stahl- und Aluminiumindustrie mit Anlagen in Deutschland, Spanien,
Schweden, Frankreich, Türkei, Südkorea, China und den USA. Mit den
beiden Geschäftseinheiten Stahlstaub- und
Aluminiumsalzschlackenrecycling, die ein wichtiger Bestandteil der
Kreislaufwirtschaft sind, recycelt Befesa jährlich rund 1.9 Mio.
Tonnen Reststoffe und produziert rund 1.7 Mio. Tonnen neue
Materialien. Diese führt Befesa dem Rohstoffmarkt zu und reduziert
somit den Verbrauch natürlicher Ressourcen. Weitere Informationen
befinden sich auf der Internetseite des Unternehmens: www.befesa.com
Investor Relations
E-Mail: irbefesa@befesa.com
Telefon: +49 2102 1001 0
Kontakt für Medienanfragen
Richard Rigby
E-Mail: richard.rigby@kekstcnc.com
Telefon: +44 7970 767607
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Autor: - dpa-AFX
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