| KORREKTUR: KI-Agenten im Einkauf spalten Generationen und Geschlechter |
| 27.02.2026 08:34:00 |
(Am Anfang des zweiten Absatzes muss es richtig heißen, dass 37
Prozent für die Nutzung KI-basierter Einkaufagenten aufgeschlossen
rpt aufgeschlossen sind.)
BERLIN (dpa-AFX) - Die in den nächsten Jahren zu erwartende
Verbreitung von KI-Agenten beim Online-Einkauf stößt bislang auf
mehrheitlich skeptische Verbraucher. Darüber hinaus zeigt sich in
einer Umfrage im Auftrag des Zahlungsdienstleisters Unzer sowohl ein
Generationen- als auch in geringerem Umfang ein Geschlechtergefälle.
Das Umfrageinstitut Insa befragte im Januar insgesamt 1.004 Menschen
ab 18 Jahren.
Im Einzelnen: Insgesamt sind 37 Prozent für die Nutzung KI-basierter
Einkaufsassistenten aufgeschlossen, 54 Prozent dagegen halten das
bei sich selbst für "eher" oder sogar "sehr" unwahrscheinlich. Die
restlichen 9 Prozent waren unentschlossen oder ließen die Frage
unbeantwortet.
KI-Agenten werden in den nächsten Jahren Alltag
Die "agentische" KI ist nach der derzeit üblichen "generativen" KI
die nächste Stufe in der Entwicklung der Technologie. Im
Online-Einkauf sind die KI-Funktionen bislang weitgehend auf die
Beantwortung von Fragen und Hilfe bei der Produktsuche beschränkt.
KI-Einkaufsagenten hingegen werden bestellen und - nach finalem
Klick der Nutzer wie bei einer Überweisung - auch bezahlen können,
einschließlich der automatisierten Abarbeitung langer
Einkaufszettel. Eine große Mehrheit von 64 Prozent will die
Kontrolle über das Geldausgeben nicht an die KI abgeben und jeden
Schritt eines Einkaufs autorisieren.
Viele Frauen begegnen dem KI-Shopping mit Zurückhaltung
Frauen erledigen in vielen Familien nach wie vor einen Großteil der
Einkäufe, sehen das Shopping mit KI-Hilfe jedoch laut Umfrage
erheblich skeptischer als Männer: Weniger als ein Drittel (32
Prozent) sehen sich selbst als wahrscheinliche Nutzerinnen von
KI-Einkaufsassistenten. Bei den Männern sind es immerhin 41 Prozent.
Noch viel größer ist das Generationengefälle: In der Altersgruppe ab
70 aufwärts glauben drei Viertel nicht, dass sie in Zukunft
KI-Einkaufsassistenten nutzen werden. Bei den Jüngeren unter vierzig
sind es auch weniger als 40 Prozent.
"Agentische" KI kommt auch im Arbeitsleben
KI-Agenten sind bislang noch nicht weit verbreitet, werden künftig
aber auch im Arbeitsleben eine wachsende Rolle spielen. So hat der
US-Konzern Microsoft seine in zahllosen Unternehmen
und sonstigen Organisationen genutzte Bürosoftware um zahlreiche
"agentische" Funktionen erweitert, angefangen von der Terminplanung
über die Durchforstung von E-Mail-Stapeln bis zur Erstellung von
Tabellenkalkulation und Softwareprogrammierung./cho/DP/mis
ISIN US0378331005 US5949181045 US0231351067
AXC0085 2026-02-27/08:34
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Autor: - dpa-AFX
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