| Skoda eröffnet neue Hightech-Fabrik für Batteriesysteme |
| 27.02.2026 14:44:00 |
Die tschechische VW
-Tochter Skoda hat nach weniger als einjähriger
Bauzeit ein neues Montagewerk für Batteriesysteme eröffnet. In der
Halle am Stammsitz in Mlada Boleslav werden Batteriesysteme für bis
zu 335.000 Fahrzeuge pro Jahr vom Fließband laufen, wie der
Autobauer mitteilte. In den Ausbau der Batterieproduktion seien 205
Millionen Euro geflossen. Das neue Werk erstrecke sich über eine
Fläche von 55.000 Quadratmetern.
Kostensenkende Fertigung
Mit dieser Investition werde Skoda zum größten Hersteller von
Batteriesystemen für BEV (batterieelektrische Fahrzeuge) innerhalb
des Volkswagen -Konzerns, sagte Thomas Schäfer, Chef
der Wolfsburger Kernmarke VW. In der neuen Halle kommt die
"Cell-to-Pack"-Technik zum Einsatz, bei welcher die Zellen ohne den
Zwischenschritt über ein Modul direkt in das Akkupaket integriert
werden. Die Technik zeichnet sich nach Angaben von Skoda durch
Langlebigkeit, vereinfachte Fertigung und Kosteneffizienz aus.
Taktzeit von nur 60 Sekunden
Mit den neuen Batteriesystemen aus Mlada Boleslav sollen Modelle
mehrerer Marken des Volkswagen-Konzerns versorgt werden. Eine hohe
Automatisierungsrate und der Einsatz von 131 Industrierobotern
gewährleisten Skoda zufolge eine Taktzeit von nur 60 Sekunden pro
Batteriesystem. An der Eröffnungsfeier nahmen der tschechische
Regierungschef Andrej Babis und Industrieminister Karel Havlicek
teil.
Skoda fertigt seit September 2019 Hochvolt-Batteriesysteme. Die
Tochtermarke gilt als wichtiges Zugpferd im zuletzt
krisengeschüttelten Volkswagen-Konzern. Skoda lieferte im vorigen
Jahr erstmals seit 2019 wieder mehr als eine Million Fahrzeuge aus.
Davon war mehr als jedes fünfte ein E-Auto oder ein Plug-in-Hybrid.
Der Autohersteller plant noch in diesem Jahr die Premiere des neuen
vollelektrischen City-SUV Epiq sowie des Flaggschiffs Peaq mit bis
zu sieben Sitzen.
Klare Arbeitsteilung
Im Dezember hatte die Konzernschwester Seat bereits ein
Batteriesystem-Montagewerk in Martorell bei Barcelona eröffnet. Dort
sollen Batteriesysteme für bis zu 300.000 Elektro-Kleinwagen wie den
VW ID. Polo entstehen. Laut VW gilt hier innerhalb des Konzerns eine
klare Arbeitsteilung: In Spanien entstehen die Batteriesysteme für
die Kleinwagen mehrerer Konzernmarken, die dort in diesem Jahr in
Serie gehen sollen, in Tschechien die für mittelgroße Fahrzeuge
aufwärts. Auch der Skoda Epiq soll in Spanien gebaut
werden./hei/DP/jha
ISIN DE0007664039
AXC0212 2026-02-27/14:44
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Autor: - dpa-AFX
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