| Bundesregierung rät 'dringend' von Reisen nach Israel ab |
| 27.02.2026 19:46:00 |
Angesichts wachsender Spannungen zwischen den USA
und dem Iran rät die Bundesregierung "dringend" von Reisen nach
Israel ab. Das Auswärtige Amt (AA) passte am Abend seine Reise- und
Sicherheitshinweise für das Land an. "Von Reisen nach Israel sowie
nach Ostjerusalem wird dringend abgeraten", heißt es auf der
Homepage des AA. Israel befinde sich weiterhin "formell im
Kriegszustand".
Hintergrund ist der Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Sollten
die USA im Iran angreifen, wird damit gerechnet, dass Teheran Ziele
in Israel attackiert.
"Die Sicherheitslage in der Region ist angespannt und zunehmend
volatil", heißt es auf der Homepage des AA weiter. "Bei einer
Eskalation könnte es auch in Israel und den Palästinensischen
Gebieten ohne Vorwarnung zu sicherheitsrelevanten Vorfällen kommen."
Zudem müsse jederzeit mit Einschränkungen des Flugverkehrs gerechnet
werden: Flüge könnten storniert werden, und auch längerfristige
Sperrungen des Luftraums seien möglich.
USA haben militärische Präsenz in der Region zuletzt verstärkt
Angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran mit Folgen auch
für Israel und weitere Länder in der Region hatte das Auswärtige Amt
erst vor ein paar Tagen Bundesbürger vor Ort zu Sicherheitsmaßnahmen
aufgerufen. Deutsche in Israel sollen sich etwa für den Fall, dass
der Luftraum wegen iranischer Angriffe gesperrt wird, darauf
vorbereiten, einige Zeit an ihrem Aufenthaltsort bleiben zu können,
hatte die Deutsche Botschaft in Tel Aviv mitgeteilt.
Die USA und der Iran verhandeln derzeit über das umstrittene
iranische Atomprogramm. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit
einem militärischen Angriff gedroht, sollten Verhandlungen über das
iranische Atomprogramm scheitern.
Im Falle eines US-Angriffs im Iran wird damit gerechnet, dass
Teheran Israel mit Raketen angreifen wird. Trump hatte der
iranischen Staatsführung ein Ultimatum bis Anfang März für eine
Einigung gestellt. Washington hatte seine militärische Präsenz in
der Region zuletzt deutlich verstärkt./sl/DP/he
AXC0283 2026-02-27/19:46
|
Autor: - dpa-AFX
|
| Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. |
|
|
| DAX | 25.284,26 | -4,76 | -0,02% |
| TecDax | 3.787,92 | 33,40 | 0,89% |
| MDAX | 31.560,34 | 107,72 | 0,34% |
| Dow Jones (EOD) | 48.977,92 | -521,28 | -1,05% |
| Nasdaq 100 | 24.960,04 | -74,34 | -0,30% |
| S & P 500 (EOD) | 6.878,88 | -29,98 | -0,43% |
| SMI | 14.014,30 | 100,57 | 0,72% |
|
| EUR/US$ | 1,1817 | 0,00 | 0,16% |
| EUR/Yen | 184,4240 | 0,23 | 0,12% |
| EUR/CHF | 0,9086 | -0,00 | -0,49% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8764 | 0,00 | 0,17% |
| Yen/US$ | 0,0064 | 0,00 | -0,20% |
| CHF/US$ | 1,3008 | 0,01 | 0,58% |
|
| baha Brent Indication | 73,10 | 1,78 | 2,49% |
| Gold | 5.224,60 | 59,00 | 1,14% |
| Silber | 90,01 | 2,74 | 3,14% |
| Platin | 2.377,93 | 114,29 | 5,05% |
| |
|
|