| Miersch macht Mieterschutz zur Bedingung für Heizungsgesetz |
| 28.02.2026 08:27:00 |
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch macht den
Mieterschutz zu einer zentralen Bedingung für das geplante neue
Heizungsgesetz der schwarz-roten Koalition. "Mit mir wird es kein
Gesetz geben, das Mieterinnen und Mieter auf den Kosten sitzen
lässt. Der Mieterschutz ist für mich zentral", sagte Miersch dem
Magazin "Stern". "Wir haben Eckpunkte vorgelegt, jetzt beginnt die
Detailarbeit", sagte er zum geplanten
"Gebäudemodernisierungsgesetz".
Schon heute gelte, dass Vermieter Förderung abrufen müssen, wenn sie
Modernisierungskosten umlegen wollen. Zudem gebe es beim CO2-Preis
eine klare soziale Lenkung, sodass Vermieter steigende Kosten nicht
einfach an Mieter durchreichen könnten. "Daran werden wir uns in den
parlamentarischen Beratungen zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz
orientieren", kündigte der SPD-Fraktionschef an.
Das schütze Mieterinnen und Mieter konkret und setze zugleich einen
Anreiz für Investitionen in klimafreundliche Technik. "Die Förderung
für klimafreundliche Heizungen muss verlässlich bleiben, damit der
Austausch zu klimafreundlichen Heizungen weiter angereizt wird",
sagte Miersch.
Details müssen noch ausgehandelt werden
Nach den Reformplänen von Union und SPD sollen Immobilienbesitzer
weiter Öl- und Gasheizungen in ihre Wohnhäuser einbauen dürfen. Die
pauschale Pflicht, dass jede neu eingebaute Heizung mit 65 Prozent
erneuerbaren Energien betrieben werden sollte, entfällt. Allerdings
müssen nun neue Gas- und Ölheizungen ab Januar 2029 mit einem
wachsenden Anteil klimafreundlicher Kraftstoffe betrieben werden.
Zwar sagen Union und SPD, Mieter, die nicht selbst über ihre Heizung
entscheiden könnten, sollten "vor überhöhten Nebenkosten durch den
Neueinbau unwirtschaftlicher Heizungen" geschützt werden. Aber
Details müssen noch ausgehandelt werden./sl/DP/mis
ISIN DE0008303504 LU0775917882 DE000LEG1110 DE000A1ML7J1 LU1673108939
AXC0011 2026-02-28/08:27
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Autor: - dpa-AFX
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