| Lufthansa meidet Luftraum im Nahen Osten weitgehend |
| 02.03.2026 12:39:00 |
Die Lufthansa meidet wegen des
Iran-Kriegs den Nahen Osten weitgehend. Bis einschließlich 8. März
werde der Luftraum über Israel, Libanon, Jordanien und Irak nicht
von den Airlines der Lufthansa-Gruppe genutzt, teilte die größte
deutsche Fluggesellschaft in Frankfurt mit. Auch Qatar, Kuweit,
Bahrain, Dammam und Iran seien von dieser Vorsichtsmaßnahme
betroffen. Zudem werde der Luftraum der Vereinigten Arabischen
Emirate bis einschließlich 4. März nicht genutzt.
Flüge zu Zielen im Nahen Osten nimmt die Lufthansa - wie teils
bereits verkündet - weitgehend aus ihrem Programm. So setzen die
Airlines des Konzerns Verbindungen nach Tel Aviv (Israel), Beirut
(Libanon), Amman (Jordanien), Erbil (Irak), Dammam (Saudi Arabien)
und Teheran (Iran) bis 8. März aus. Das gelte auch für Flüge von und
nach Dubai und Abu Dhabi bis einschließlich 4. März.
Kunden können kostenlos umbuchen oder bekommen Geld zurück
Betroffene Fluggäste könnten kostenfrei auf ein späteres Reisedatum
umbuchen oder erhielten den vollständigen Ticketpreis zurück, so die
Lufthansa. "Die Sicherheit für Passagiere und Crews hat für die
Lufthansa Group stets oberste Priorität."
Wegen des Iran-Kriegs sind viele Reisende, darunter auch Urlauber
aus Deutschland, im Nahen Osten gestrandet. Angaben zu betroffenen
Kunden machte die Lufthansa nicht.
Der Konzern beobachte kontinuierlich die Sicherheitslage im Nahen
Osten und stehe in engem Kontakt mit den Behörden, so die Lufthansa.
"Sobald es die Lage vor Ort und die damit verbundenen
Luftraumsperrungen erlauben, werden wir über zusätzliche Flüge aus
der Region entscheiden, um unseren Gästen baldmöglichst eine
Heimreise anbieten zu können."/als/DP/nas
ISIN DE0008232125
AXC0205 2026-03-02/12:39
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Autor: - dpa-AFX
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