| ROUNDUP: Beiersdorf sieht kaum Wachstum - Aktie sackt deutlich ab |
| 02.03.2026 21:05:00 |
Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf
rechnet im laufenden Jahr allenfalls mit einem geringen Wachstum.
2026 sei von einem "flachen bis leicht wachsenden organischen
Umsatz" und einer operativen Umsatzrendite gemessen am Gewinn vor
Zinsen und Steuern (Ebit) ohne Sondereffekte "leicht unter" dem
Vorjahresniveau auszugehen, teilte der Konzern am Montagabend in
Hamburg mit. Die Aktie sackte nach Bekanntgabe des Ausblicks kräftig
ab.
2025 lag das organische Umsatzwachstum bei 2,4 Prozent auf 9,9
Milliarden Euro mit einer operativen Umsatzrendite von 14 Prozent
(Vorjahr: 13,9). Der Umsatz lag etwas unter den Erwartungen von
Analysten, während die Rendite diese in etwa traf. Das Papier fiel
auf der Handelsplattform Tradegate nach Bekanntgabe der 2026er-Ziele
um bis zu acht Prozent auf 96,12 Euro.
Damit ist der jüngste Erholungsversuch der Aktie, innerhalb dessen
das Papier von Kursen unter 90 Euro bis auf 110 Euro geklettert war,
wieder beendet. Die im Dax notierten
Beiersdorf-Anteile gehörten in den vergangenen zwölf Monaten zu den
schwächsten deutschen Standardwerten.
"2025 war ein anspruchsvolles Jahr für die Hautpflegebranche,
geprägt von langsamerem Wachstum und anhaltender Marktvolatilität",
sagte Konzernchef Vincent Warnery. Das verlangsamte Wachstum des
Hautpflegemarkts und das volatile konjunkturelle Umfeld wirkten sich
negativ auf die kurzfristigen Wachstumsaussichten des Bereichs
Consumer aus, hieß es weiter.
In diesem Segment sei 2026 ein flacher bis leicht wachsender
organischer Umsatz und eine operative Umsatzrendite leicht unter dem
Vorjahresniveau zu erwarten. Unterdessen schreite die strategische
Neujustierung bei Nivea voran.
Im Bereich Tesa werde 2026 mit einem flachen bis leicht wachsenden
organischen Umsatz und mit einer leicht unter dem Vorjahr liegenden
operativen Umsatzrendite gerechnet, hieß es weiter. Im vergangenen
Jahr habe dieses Geschäft in einem herausfordernden globalen Umfeld
agiert, das unter anderem von Zoll- und Währungsdruck, aber auch von
anhaltendem Gegenwind für die Automobilindustrie insbesondere in
Europa und Nordamerika geprägt war.
Das Hamburger Traditionsunternehmen kündigte zudem ein weiteres
Aktienrückkaufprogramm an. In den nächsten zwei Jahren sollen dabei
Aktien für bis zu 750 Millionen Euro zurückgekauft werden. Die
Dividende soll mit einem Euro je Aktie stabil bleiben. Von der
direkten Gewinnbeteiligung profitiert die Familie Herz am meisten,
die rund 128 Millionen Aktien und damit etwas mehr als die Hälfte
der Anteile hält./jha/zb
ISIN DE0005200000
AXC0367 2026-03-02/21:05
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Autor: - dpa-AFX
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