| Wiener Börse im Frühhandel schwächer - ATX gibt 0,9 Prozent nach / Negative Übersee-Vorgaben - Nahost-Krieg lastet weiter auf Marktsentiment - Bankwerte mit Abschlägen |
| 04.03.2026 09:40:00 |
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Details zu Einzelwerten
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Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im Frühhandel
mit leichterer Tendenz präsentiert. Der ATX wurde gegen 9.30 Uhr mit
5.385,12 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 0,90 Prozent. Der
ATX Prime notierte bei 2.680,02 Zählern und damit um 0,80 Prozent
tiefer.
Die europäischen Leitbörsen zeigte sich nach negativen Vorgaben
der Börsen in Asien und den USA hingegen mit einem
Stabilisierungsversuch. Hier dürfte die vage Hoffnung auf eine
Sicherung der Straße von Hormuz durch US-Streitkräfte unterstützen,
hieß es von Marktbeobachtern.
Der Krieg in Nahost und die damit einhergehenden Unterbrechungen
der Seehandelslinien sowie die erhöhten Energiepreise lasten auf dem
Marktsentiment, hieß es in einem Helaba-Kommentar. Die
Risikoaversion ist weiterhin ein bestimmendes Thema, auch weil noch
nicht abzusehen ist, wie und wann der Krieg beendet werden kann und
auch weil Inflationssorgen in den Vordergrund rücken.
Datenseitig steht mit dem ADP-Report am frühen Nachmittag eine
wichtige Indikation für den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am
Freitag an. Zudem gilt es heute, den ISM-Index des Servicesektors zu
beachten, der im Februar auf Vormonatsniveau erwartet wird.
Die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen fiel noch eher
dünn aus. Der Salzburger Kranhersteller Palfinger steigt an Stelle
des Immobilienunternehmens CPI Europe (früher Immofinanz) in den
Leitindex der Wiener Börse auf. Palfinger kehrt damit erstmals seit
2010 wieder in den ATX zurück, gab die Wiener Börse am Dienstagabend
bekannt. Die Änderung gilt ab 23. März. Aktien von Palfinger zeigten
sich im frühen Handel um 1,4 Prozent fester, CPI Europe gewannen
geringfügig um 0,1 Prozent.
Belastet wurde der ATX von den Abschlägen bei den im Index schwer
gewichten Bankwerten. So büßten BAWAG 1,9 Prozent ein und RBI lagen
1,8 Prozent im Minus. Erste Group-Aktien verloren 1,3 Prozent an
Wert.
Auch die Ölwerte zeigten sich im roten Bereich. So mussten OMV
ein Minus von 1,2 Prozent verbuchen und SBO gaben um 1,8 Prozent
nach. Die Ölpreise haben am Mittwoch ihren Höhenflug nach dem Beginn
des Iran-Kriegs fortgesetzt.
ger/moe
ISIN AT0000999982
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Autor: - APA/ger/moe
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