| Deutsche Reeder begrüßen Trump-Vorschlag zum Schutz der Schifffahrt |
| 04.03.2026 16:50:00 |
Der Verband Deutscher Reeder (VDR) heißt die
Idee einer Eskorte für die wegen des Iran-Kriegs blockierten Schiffe
gut. "Um den im Persischen Golf eingeschlossenen Schiffen zeitnah
die Ausfahrt aus dem Kriegsgebiet zu ermöglichen, ist ein
Marine-Geleitschutz dringend notwendig", teilte der Verband der
Deutschen Presse-Agentur mit.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, den
Schiffsverkehr in der Straße von Hormus - die an den Persischen Golf
angrenzt - sichern zu wollen. Durch dieses Nadelöhr vor der Küste
des Irans fährt rund ein Fünftel der globalen Öltransporte. "Falls
erforderlich, wird die US-Marine so bald wie möglich damit beginnen,
Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren", schrieb Trump
auf seiner Plattform Truth Social.
VDR: Mehr als 30 Schiffe deutscher Reeder eingeschlossen
Der VDR aus Hamburg geht inzwischen davon aus, dass mindestens 30
Schiffe deutscher Reedereien im Persischen Golf eingeschlossen sind.
Denn die Straße von Hormus ist wegen der Gefahr von Angriffen
praktisch gesperrt ist. Zunächst ging der Verband von mehr als 25
Schiffen aus.
Außer dem VDR begrüßte auch der internationale Schifffahrtsverband
Bimco Trumps Vorstoß. Dessen Ankündigung, Tanker eskortieren zu
lassen, klinge "interessant". Der Verband warte auf weitere
Klarstellungen.
"Allerdings ist es unrealistisch, allen Tankern, die in derzeit vom
Iran bedrohten Gebieten operieren, Schutz zu gewähren", teilte Bimco
weiter mit. Dies erfordere eine sehr große Zahl an Kriegsschiffen.
Zu der Schließung der Straße von Hormus gibt es unterschiedliche
Angaben des Irans und der USA. Vor der Straße stauen sich Tanker.
Ein Containerschiff meldete am Mittwoch der Seehandelsaufsicht der
britischen Marine, in der Meerenge mit einem unbekannten Projektil
angegriffen worden zu sein./lkm/DP/stw
ISIN DK0010244508 DE000HLAG475
AXC0301 2026-03-04/16:50
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Autor: - dpa-AFX
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