| Wiener Aktienmarkt vorbörslich im Minus erwartet / Nach Erholung am Vortag - Andritz und Zumtobel mit Zahlen |
| 05.03.2026 08:32:00 |
Der ATX dürfte am Donnerstag einen Teil seiner
Erholungsgewinne wieder abgeben. Der Krieg im Nahen Osten zieht mit
neuen Angriffen immer weitere Kreise. Das dürfte Investoren von
Aktienkäufen abhalten, zumal auch die Preise für Öl und Gas wieder
steigen.
Eine Bankenindikation auf den heimischen Leitindex stand rund
eine Dreiviertelstunde vor Sitzungsauftakt bei 5.481 Punkten. Das
wären 0,6 Prozent weniger als zum Schluss am Mittwoch an der Wiener
Börse, jedoch hält sich das Börsenbarometer noch klar über dem
Zwischentief vom Dienstag bei 5.334 Zählern.
In der Nacht auf den heutigen Donnerstag flogen die USA und
Israel weiter Angriffe im Iran, Teheran griff erneut kurdische
Gruppen im benachbarten Irak an und das israelische Militär
bombardierte weiter Ziele im Libanon. Zudem nahmen die Befürchtungen
zu, dass Israel erneut eine Bodenoffensive in seinem nördlichen
Nachbarland beginnen könnte.
Obendrein wurde eine Explosion an einem Tanker im Persischen Golf
gemeldet, was die Sorgen um die Handelsschifffahrt neu befeuerte.
Die Folge sind wieder steigende Preise für Energieträger. Laut dem
Marktbeobachter Stephen Innes von SPI Asset Management liegt das
Problem nicht im getroffenen Tanker selbst, sondern in der
Erkenntnis, dass die Kriegshandlungen neben Militäranlagen nun
offenbar auch den globalen Handel ins Visier nehmen.
In Wien öffneten am Berichtstag Andritz und Zumtobel ihre Bücher.
Andritz hat im Jahr 2025 trotz voller Auftragsbücher Einbußen bei
Umsatz und Gewinn verzeichnet. Der Vorarlberger Leuchtenhersteller
Zumtobel hat im Drittquartal des Geschäftsjahres 2025/26 weniger
Umsatz erzielt. Für das Gesamtjahr engte das Unternehmen den
Ausblick für die EBIT-Marge aber auf das obere Ende der zuletzt
genannten Spanne ein.
Inzwischen hob die Deutsche Bank ihr Kursziel für die
Verbund-Anteile leicht von 55 auf 56 Euro an. Die Verkaufsempfehlung
bestätigten die Experten.
Am Mittwoch hatte der ATX um 1,51 Prozent höher bei 5.515,85
Punkten geschlossen.
Die größten Kursgewinner im prime market am Mittwoch:
FACC +10,94% 14,20 Euro
AT&S +7,36% 49,60 Euro
Polytec +6,98% 3,68 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Mittwoch:
Frequentis -3,50% 71,60 Euro
Verbund -2,14% 61,65 Euro
Immofinanz -2,12% 15,66 Euro
spa/ste
ISIN AT0000999982
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Autor: - APA/spa/ste
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| DAX | 23.591,03 | -224,72 | -0,94% |
| TecDax | 3.607,48 | -55,89 | -1,53% |
| MDAX | 29.482,78 | -206,18 | -0,69% |
| Dow Jones (EOD) | 47.501,55 | -453,19 | -0,95% |
| Nasdaq 100 | 24.643,02 | -377,40 | -1,51% |
| S & P 500 (EOD) | 6.740,02 | -90,69 | -1,33% |
| SMI | 13.095,55 | -202,75 | -1,52% |
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| EUR/US$ | 1,1611 | 0,00 | 0,02% |
| EUR/Yen | 183,2542 | 0,34 | 0,18% |
| EUR/CHF | 0,9015 | -0,01 | -0,56% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8666 | -0,00 | -0,28% |
| Yen/US$ | 0,0063 | 0,00 | -0,22% |
| CHF/US$ | 1,2871 | 0,01 | 0,50% |
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| baha Brent Indication | 90,78 | 6,58 | 7,82% |
| Gold | 5.132,48 | 30,16 | 0,59% |
| Silber | 82,27 | -1,89 | -2,24% |
| Platin | 2.121,91 | -38,48 | -1,78% |
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