| Länder offen für Altersgrenzen für Social Media |
| 05.03.2026 16:22:00 |
Die Regierungschefinnen und -chefs der
Länder sind offen für Überlegungen zu Altersbeschränkungen für
Social Media. "Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche in dieser
sozialen Welt sicher sind", sagte Sachsens Ministerpräsident Michael
Kretschmer (CDU) nach der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin. In
einem Beschluss begrüßen die Länder die Einrichtung der
Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt"
und fordern, deren Ergebnisse gemeinsam auszuwerten.
Länder wollen Ergebnisse der Expertenkommission abwarten
"Ich bin froh, das auf Initiative von Thüringen und
Mecklenburg-Vorpommern die Länder sich klar festgelegt haben auf
eine altersgestufte Regelung bei Social Media", sagte Thüringens
Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) der Deutschen Presse-Agentur in
Erfurt. Voigt hatte das Thema in der Vergangenheit mit
vorangetrieben.
Kretschmer sagte, man wolle die Ergebnisse der Expertenkommission
abwarten, sie dann aber auch umsetzen. "Und dass wir auch zu
altersgerechten Beschränkungen kommen wollen."
Schweitzer: Medienregulierung Sache der Länder
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer
(SPD) wies darauf hin, dass Medienregulierung Aufgabe der Länder
sei. "Ich habe eine hohe Achtung vor Expertise. Wir sollten in der
Politik vielleicht viel öfter auf Expertinnen und Experten hören.
Aber niemand wird uns die Entscheidungsverantwortung abnehmen."
Die CDU hatte sich auf ihrem Parteitag für ein Mindestalter von 14
Jahren für soziale Medien ausgesprochen, bis zum 16. Lebensjahr gebe
es ein "besonderes Schutzbedürfnis". Auch die SPD fordert eine
Altersgrenze von 14 Jahren und Jugendversionen der Plattformen für
alle unter 16./htz/DP/men
ISIN US02079K3059 US30303M1027 US02079K1079 US83304A1060 US75734B1008
AXC0288 2026-03-05/16:22
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Autor: - dpa-AFX
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