| ROUNDUP/Bahn: Pünktlichkeit im Fernverkehr weiter unter 60 Prozent |
| 06.03.2026 15:28:00 |
Die Deutsche Bahn fährt ihrem selbstgesetzten
Pünktlichkeitsziel weiter hinterher. Wie der Konzern auf seiner
Webseite mitteilte, wurden im Februar 59,4 Prozent aller
Fernverkehrshalte pünktlich erreicht. Das waren 7,3 Prozentpunkte
mehr als im Januar. Für das gesamte Jahr 2026 hat Bahnchefin Evelyn
Palla eine Pünktlichkeitsquote von mindestens 60 Prozent ausgegeben.
Laut Bahn-Angaben sind die Februar-Zahlen vorläufige Werte. Als
verspätet gilt ein Zug nach Bahn-Definition ab einer Verzögerung von
sechs Minuten. Zugausfälle werden in der Statistik nicht
berücksichtigt.
Winterwetter und Kapazitätsengpässe als Begründung
"Die extreme Winterlage mit langanhaltendem Frost führte noch bis
Mitte Februar zu teils starken regionalen Auswirkungen im
Schienennetz", schreibt die Bahn zu den Zahlen. Insbesondere im
Norden und Osten Deutschlands sei es dadurch wiederholt zu
Einschränkungen und Verspätungen gekommen.
Als weitere Gründe für die geringe Pünktlichkeit nannte der Konzern
"Kapazitätsengpässe im Schienennetz sowie Anlagenstörungen bei
anhaltend hohem Bauvolumen".
Palla: Halten an Pünktlichkeitsziel für 2026 fest
"Das war kein guter Pünktlichkeits-Start in 2026", sagte Bahnchefin
Palla bereits vor wenigen Tagen in einem Gespräch mit der Deutschen
Presse-Agentur. Sie betonte aber auch: "An dem Ziel von 60 Prozent
im Fernverkehr halten wir aktuell fest. Hieran arbeiten wir jeden
Tag."
Im Nahverkehr lag die Pünktlichkeitsquote im Februar bei 88,7
Prozent - 1,5 Prozentpunkte mehr als im Januar. Im Nahverkehr sind
die Quoten stets deutlich höher als im Fernverkehr, unter anderem
weil hier verspätete Züge aufgrund der Vielzahl an Verbindungen
nicht so stark ins Gewicht fallen. Zudem sind die zurückgelegten
Wege deutlich kürzer./nif/DP/men
AXC0209 2026-03-06/15:28
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Autor: - dpa-AFX
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