| BVB-Sportchef Ricken kündigt schonungslose Saison-Analyse an |
| 06.03.2026 16:41:00 |
Borussia Dortmund muss trotz
eines Fehlbetrags von bis zu 22 Millionen Euro durch das nicht
eingeplante Champions-League-Aus nach Aussage von Sportchef Lars
Ricken keine Leistungsträger verkaufen. "Das Budget wird sich kaum
ändern. Wir müssen deshalb nicht Spieler verkaufen", sagte Ricken im
Interview der Funke Mediengruppe.
Der börsennotierte Fußball-Bundesligist hatte nach dem Ausscheiden
in den Playoffs gegen Atalanta Bergamo mitgeteilt, sein Ergebnisziel
für die Spielzeit 2025/2026 erheblich senken zu müssen. Statt eines
Gewinns von bis zu fünf Millionen Euro erwarten die Dortmunder nun
ein Minus von bis zu 22 Millionen Euro.
Keine Konsequenzen - zumindest für den Kader
"Der sportliche Reputationsschaden ist deutlich größer als der
finanzielle. Es ist total ärgerlich und schmerzhaft, dass wir uns
dieses Jahr das Ergebnis versauen. Aber wir haben in den vergangenen
Jahren so seriös und verantwortungsvoll gearbeitet, dass es nicht um
die wirtschaftliche Stabilität des Vereins geh", bekräftigte Ricken,
der trotzdem erheblichen Aufarbeitungsbedarf im Sommer sieht.
Außerhalb der Bundesliga, wo der BVB derzeit Tabellenzweiter ist,
ist der frühere Nationalspieler alles andere als zufrieden. "Zum
einen das Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen - gegen
eine Mannschaft, die in der Bundesliga-Tabelle neun Punkte hinter
uns steht. Wir hatten ein Heimspiel und sind gescheitert. Das war
eine große Enttäuschung", sagte Ricken.
"Das frühe Aus in der Champions League ist der zweite Fakt. Und wir
sind nicht gegen ein europäisches Schwergewicht ausgeschieden. Da
waren wir in dieser Saison einfach zu leicht", meinte Ricken. Nach
dem Saisonende soll es eine entsprechend "ausführliche und intensive
Analyse" geben./lap/DP/men
ISIN DE0005493092
AXC0235 2026-03-06/16:41
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Autor: - dpa-AFX
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