ROUNDUP: Krieg soll laut Weißem Haus vier bis sechs Wochen dauern
06.03.2026 20:38:00

Im Konflikt mit dem Iran geht das Weiße Haus mittlerweile von einer Kriegsdauer von vier bis sechs Wochen aus. Das sagte die Sprecherin der US-Regierung, Karoline Leavitt, in Washington vor Journalisten. "Und wir sind auf dem besten Weg, diese Ziele zu erreichen." In dem seit Samstag laufenden Krieg mit dem Iran änderte die US-Regierung damit zum wiederholten Mal ihre Einschätzung zur Kriegsdauer.
Zu den zentralen Kriegszielen der USA gehören nach früheren Angaben die Zerstörung der iranischen Marine sowie ein Ende der Bedrohung durch Raketen und Atomwaffen. US-Präsident Donald Trump hatte Sonntag gesagt, er gehe von einem etwa vierwöchigen Krieg aus. Der Iran sei ein großes Land. "Es wird vier Wochen dauern - oder weniger." Später passte der Präsident seine Einschätzung auf vier bis fünf Wochen an.
Hegseth: Können Krieg so lange wie nötig führen
Das Pentagon betont derweil immer wieder, dass es auch für einen längeren Krieg gewappnet sei. "Wir haben keinen Mangel an Munition", sagte Verteidigungsminister Pete Hegseth. Die Vorräte an offensiven und defensiven Waffen ermöglichten es, die Kampagne "so lange aufrechtzuerhalten, wie es nötig ist".
Wie Leavitt am Freitag mitteilte, gebe es ein Treffen von Präsident und Hegseth mit Vertretern der Rüstungsbranche. Gesprochen werden sollte demnach über eine rasche Steigerung der Produktionskapazitäten der US-Hersteller.
Bericht: Vorbereitungen für bis September dauernde Operation
Laut einem "Politico"-Bericht trifft das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) bereits Vorkehrungen für einen deutlich längeren Kriegsverlauf. Centcom forderte das Pentagon auf, mehr Geheimdienstoffiziere in sein Hauptquartier in Tampa zu entsenden, wie das Portal unter Verweis auf eine interne Mitteilung berichtete. Ziel sei es, Operationen gegen den Iran für mindestens 100 Tage, wahrscheinlich jedoch bis September zu unterstützen.
Am vergangenen Samstag hatten Israel und die USA begonnen, den Iran anzugreifen. Dabei wurde auch Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seither reagiert der Iran mit Gegenangriffen./jcf/DP/jha
AXC0287 2026-03-06/20:38
Autor:  - dpa-AFX
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