| Russische Rakete trifft Haus in Charkiw - Tote und Verletzte |
| 07.03.2026 10:26:00 |
Russland hat die Ukraine erneut mit
Luftangriffen überzogen und allein in der zweitgrößten Stadt Charkiw
im Osten zahlreiche Menschen getötet und verletzt. Beim Einschlag
einer ballistischen Rakete in einem Wohnhaus seien mindestens sieben
Menschen getötet worden, teilte der Militärgouverneur von Charkiw,
Oleh Synjehubow, am Morgen bei Telegram mit. Unter den Toten waren
demnach auch ein Junge und ein 13 Jahre altes Mädchen. Die Zahl der
Opfer hatte sich am Morgen immer wieder erhöht, weil Rettungskräfte
die Leichen erst nach und nach aus den Trümmern zogen.
Auf den veröffentlichten Fotos waren schwere Schäden an dem
fünfgeschossigen Wohnhaus zu sehen. Demnach sprengte die Rakete
große Teile des Gebäudes weg. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach
von mehr als zehn Verletzten. "Russland hat 29 Raketen, davon fast
die Hälfte ballistische Raketen, und 480 Drohnen, davon die meisten
vom Typ Shahed, gegen die Ukraine eingesetzt", teilte er in den
sozialen Netzwerken mit. Einmal mehr sei die Energieversorgung Ziel
der russischen Angriffe gewesen.
Betroffen waren demnach auch Kiew, die westukrainischen Regionen
Chmelnyzkyj und Tscherniwzi (Czernowitz) sowie die Eisenbahn in der
Region Schytomyr im Nordwesten des Landes. "Es wurden Schäden in den
Regionen Dnipropetrowsk, Saporischschja, Winnyzja, Odessa, Poltawa,
Sumy und Tscherkassy festgestellt. Überall, wo es notwendig ist,
sind die entsprechenden Dienste im Einsatz", teilte Selenskyj bei
Telegram mit. In Kiew hatte Bürgermeister Vitali Klitschko wegen des
Raketenalarms die Menschen aufgerufen, Schutz zu suchen.
Selenskyj appellierte einmal mehr an den Westen, Russland für "diese
brutalen Angriffe gegen das Leben" zur Verantwortung zu ziehen. "Wir
zählen auf eine aktive Zusammenarbeit mit der EU, um mehr Schutz für
unsere Bevölkerung zu gewährleisten. Ich bin allen dankbar, die dazu
beitragen, unseren Schutz zu verstärken", sagte er.
Russland führt seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine seit mehr als
vier Jahren. Das attackierte Land hatte von den westlichen
Verbündeten zuletzt vor allem mehr Hilfe bei der Luftverteidigung
verlangt. Beklagt wird immer wieder ein Mangel an
Flugabwehrraketen./mau/DP/zb
AXC0032 2026-03-07/10:26
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Autor: - dpa-AFX
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