| Nach Irans Entschuldigung: Weiter Angriffe in Golfregion |
| 07.03.2026 14:47:00 |
Trotz einer Entschuldigung von Irans
Präsident Massud Peseschkian für Angriffe in der Golfregion dauern
die Attacken dort an. Mehrere Golfstaaten teilten heute erneut mit,
sie hätten Angriffe mit Raketen und Drohnen abgewehrt. Dabei standen
unter anderem die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar unter
Beschuss.
Katars Verteidigungsministerium teilte mit, die Luftabwehr habe eine
Rakete abgefangen. Gestern hatte Katar Angriffe mit zehn iranischen
Drohnen gemeldet. In Katar liegt der wichtige US-Militärstützpunkt
al-Udaid.
Das emiratische Verteidigungsministerium erklärte heute früh, man
reagiere auf Beschuss mit iranischen Drohnen und Raketen. Die
Emirate sind von den Golfländern am stärksten unter Beschuss und
fingen nach eigenen Angaben bisher rund 200 Raketen, 1.100 Drohnen
und mehrere Marschflugkörper ab. Das Medienbüro der Metropole Dubai
meldete zudem einen "kleinen Vorfall" durch herabfallende
Trümmerteile.
Irans Marineeinheiten teilten der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge
mit, diese hätten mit Drohnen US-Stützpunkte in Abu Dhabi und in
Kuwait angegriffen. Irans Revolutionsgarden erklärte, sie hätten an
der US-Basis in den Emiraten unter anderem ein Kommunikationszentrum
und Radarsysteme getroffen.
Saudi-Arabien teilte mit, die Luftwaffe habe unter anderem mehrere
Drohnen am Ölfeld-Schaiba im Südosten abgefangen sowie zwei Raketen
in Nähe der US-Luftwaffenbasis südöstlich von Riad.
Auch in Bahrain heulten heute die Warnsirenen wegen drohender
Luftangriffe. Das Generalkommando teilte heute mit, das Land habe
bisher mehr als 80 Raketen und etwa 150 Drohnen abgefangen seit
Beginn der Angriffe vor einer Woche.
Irans Präsident Peseschkian hat ein Ende von Luftangriffen auf die
regionalen Nachbarländer versprochen, wenn von diesen aus keine
Attacken auf den Iran erfolgen. Jede Form der Unterstützung für
Israel und die USA sei "ehrlos", sagte Peseschkian in einer von der
staatlichen Rundfunkagentur ausgestrahlten Videobotschaft. Zugleich
entschuldigte er sich für die Angriffe auf die regionalen
Nachbarländer. Diese seien "das Ergebnis der chaotischen Situation
nach dem Tod mehrerer hochrangiger Kommandeure, als die Streitkräfte
führungslos waren und eigenständig handeln mussten", sagte
er./jot/DP/stk
AXC0042 2026-03-07/14:47
|
Autor: - dpa-AFX
|
| Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. |
|
|
| DAX | 23.591,03 | -224,72 | -0,94% |
| TecDax | 3.607,48 | -55,89 | -1,53% |
| MDAX | 29.482,78 | -206,18 | -0,69% |
| Dow Jones (EOD) | 47.501,55 | -453,19 | -0,95% |
| Nasdaq 100 | 24.643,02 | -377,40 | -1,51% |
| S & P 500 (EOD) | 6.740,02 | -90,69 | -1,33% |
| SMI | 13.095,55 | -202,75 | -1,52% |
|
| EUR/US$ | 1,1611 | 0,00 | 0,02% |
| EUR/Yen | 183,2542 | 0,34 | 0,18% |
| EUR/CHF | 0,9015 | -0,01 | -0,56% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8666 | -0,00 | -0,28% |
| Yen/US$ | 0,0063 | 0,00 | -0,22% |
| CHF/US$ | 1,2871 | 0,01 | 0,50% |
|
| baha Brent Indication | 90,78 | 6,58 | 7,82% |
| Gold | 5.132,48 | 30,16 | 0,59% |
| Silber | 82,27 | -1,89 | -2,24% |
| Platin | 2.121,91 | -38,48 | -1,78% |
| |
|
|