| Friedensforschungsinstitut: Deutschland viertgrößter Waffen-Exporteur |
| 09.03.2026 00:37:00 |
Vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine
ist Deutschland zum viertgrößten Rüstungsexporteur aufgestiegen.
Damit überholte die Bundesrepublik China, wie aus einem Bericht des
Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri hervorgeht. Fast ein
Viertel der deutschen Waffenexporte flossen in die Unterstützung der
Ukraine. Weitere 17 Prozent wurden dem Bericht zufolge in andere
europäische Länder ausgeführt.
Die globalen Waffenlieferungen stiegen laut den Friedensforschern
zwischen den Perioden 2016 bis 2020 und 2021 bis 2025 um 9,2
Prozent. Die europäischen Staaten verdreifachten ihre Waffenimporte
in diesem Zeitraum.
Größter Treiber dieser Entwicklung ist weiterhin der Krieg in der
Ukraine. Die russische Bedrohung veranlasst die Länder Europas aber
auch, ihre eigene Rüstungsfähigkeit zu stärken. Auch die
Unsicherheit darüber, inwiefern die USA ihre Nato-Partner im
Ernstfall verteidigen würden, hat die Nachfrage nach Waffen unter
den europäischen Nato-Staaten dem Bericht zufolge in die Höhe
getrieben.
"Obwohl europäische Unternehmen ihre Waffenproduktion hochgefahren
haben und die neuen Investitionshilfen der EU für die
Rüstungsindustrie der Mitgliedstaaten zu einer Reihe von Aufträgen
innerhalb der EU geführt haben, haben die europäischen Staaten auch
2021-25 weiterhin US-Waffen importiert, insbesondere Kampfflugzeuge
und Luftabwehrsysteme mit großer Reichweite", sagte Forscherin
Katarina Djokic.
Die USA standen im Zeitraum 2021 bis 2025 für 42 Prozent aller
internationalen Waffenlieferungen und exportierten Rüstung in 99
Staaten. "Zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten ging der größte
Anteil der US-Waffenexporte nach Europa und nicht in den Nahen und
Mittleren Osten", heißt es im Sipri-Bericht./wbj/DP/zb
ISIN DE0007030009 NL0000235190 US0970231058 DE000HAG0005 DE000RENK730
AXC0005 2026-03-09/00:37
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Autor: - dpa-AFX
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