| ROUNDUP: Gea macht mehr Gewinn und will weiter wachsen - Dividende soll steigen |
| 09.03.2026 10:19:00 |
Der Anlagenbauer Gea Group hat
2025 unter dem Strich mehr verdient und will im laufenden Jahr
weiter wachsen. So peilt das Management um Konzernchef Stefan
Klebert ein Umsatzplus aus eigener Kraft von 5,0 bis 7,0 an, wie das
Dax-Unternehmen am Montag bei Vorlage endgültiger
Zahlen für das vergangene Jahr mitteilte. Die Rendite auf das
bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(Ebitda-Marge) soll zwischen 16,6 und 17,2 Prozent liegen. Analysten
hatten im Mittel 16,8 Prozent prognostiziert.
Der Konzerngewinn stieg im vergangenen Jahr um 7,5 Prozent auf 414
Millionen Euro. An die Aktionäre will der Konzern eine um 15 Cent
erhöhte Dividende von 1,30 Euro je Anteilsschein ausschütten.
Die Gea-Aktie notierte in einem insgesamt schwachen Marktumfeld am
Montag zuletzt 0,7 Prozent niedriger. Seit Jahresbeginn hat sie
etwas mehr als vier Prozent an Wert gewonnen.
Laut Rizk Maidi vom Analysehaus Jefferies hat sich Gea in einem
unsicheren konjunkturellen Umfeld behauptet. Der Anlagenbau
übertreffe mit dem Wachstum mittlerweile das Service-Geschäft.
Für Analyst Akash Gupta von der US-Bank JPMorgan impliziert der
Ausblick etwa ein Prozent Aufwärtspotenzial für die Schätzungen. Das
bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) habe seine Schätzung um zwei
Prozent übertroffen.
Gea hatte bereits Ende Januar vorläufige Zahlen für 2025 mitgeteilt,
die die Düsseldorfer nun bestätigten. Demnach stieg der Umsatz um
1,4 Prozent auf rund 5,5 Milliarden Euro. Organisch, also ohne
Währungs- und Portfolioeffekte lag das Wachstum bei 3,7 Prozent. Der
um Kosten für den Konzernumbau bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern
und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich überproportional um 8,4
Prozent auf gut 907 Millionen Euro. Die entsprechende operative
Marge verbesserte sich von 15,4 Prozent im Vorjahr auf 16,5 Prozent.
Der Auftragseingang stieg um 6,7 Prozent auf 5,92 Milliarden
Euro./err/lew/stk
ISIN DE0006602006
AXC0117 2026-03-09/10:19
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Autor: - dpa-AFX
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