| ROUNDUP 2: Nato fängt Rakete im türkischen Luftraum ab |
| 09.03.2026 16:02:00 |
(neu: Angaben der Nato)
GAZIANTEP/BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Nato hat erneut eine aus dem Iran
auf die Türkei abgefeuerte Rakete abgefangen. Einige Trümmer seien
auf freies Gelände in Gaziantep im Süden nahe der Grenze zu Syrien
gefallen, teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Demnach
gab es keine Toten oder Verletzten. Der Kommunikationschef des
Präsidialamts, Burhanettin Duran, schrieb auf X, es habe sich um
eine ballistische Rakete gehandelt. Nato-Sprecherin Allison Hart
sagte, das Bündnis stehe stets bereit, alle Alliierten gegen jede
Art von Bedrohung zu verteidigen.
Bereits in der vergangenen Woche hatte ein Nato-Abwehrsystem in der
türkischen Grenzregion zum Iran eine ballistische Rakete abgefangen.
Ein Teil der Abwehrrakete fiel in der Provinz Hatay auf eine freie
Fläche. Es gab keine Verletzten. Unklar ist, welches Ziel die
iranische Rakete hatte. Die "New York Times" berichtete unter
Berufung auf US-Militärkreise, das Geschoss hätte den
Nato-Luftwaffenstützpunkt Incirlik treffen sollen.
Die US-Botschaft in der Türkei sprach unterdessen eine Reisewarnung
für die Südosttürkei aus.
Die Nato ging im Fall von vergangener Woche davon aus, dass der Iran
absichtlich auf das Bündnismitglied Türkei gefeuert hatte. Der
iranische Generalstab wies die Vorwürfe zurück. In einer offiziellen
Erklärung hieß es, Meldungen über einen Raketenabschuss in Richtung
türkisches Territorium seien falsch und würden entschieden
zurückgewiesen. Die iranischen Streitkräfte respektierten die
Souveränität des Nachbar- und befreundeten Landes Türkei.
Die Türkei verhält sich im Krieg zwischen Israel, den USA und dem
Iran eigentlich neutral und hat sich lange um eine diplomatische
Lösung des Konflikts bemüht. In der Türkei sind aber auch
US-Soldaten stationiert. Der Nato-Luftwaffenstützpunkt im Land ist
in Incirlik in der südtürkischen Provinz Adana. Nach US-Angaben sind
dort rund 1.500 Militärangehörige stationiert. Der Stützpunkt gilt
als wichtiges Militär-Drehkreuz in der Region. Der Iran greift seit
Kriegsbeginn wiederholt Militärstützpunkte in der Region an - etwa
in den Golfstaaten./mee/DP/stw
AXC0243 2026-03-09/16:02
|
Autor: - dpa-AFX
|
| Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. |
|
|
| DAX | 23.409,37 | -181,66 | -0,77% |
| TecDax | 3.565,41 | -42,07 | -1,17% |
| MDAX | 28.873,18 | -609,60 | -2,07% |
| Dow Jones (EOD) | 47.501,55 | -453,19 | -0,95% |
| Nasdaq 100 | 24.683,99 | 40,98 | 0,17% |
| S & P 500 (EOD) | 6.740,02 | -90,69 | -1,33% |
| SMI | 13.000,09 | -95,46 | -0,73% |
|
| EUR/US$ | 1,1596 | -0,00 | -0,13% |
| EUR/Yen | 183,2350 | -0,02 | -0,01% |
| EUR/CHF | 0,9028 | 0,00 | 0,15% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8650 | -0,00 | -0,18% |
| Yen/US$ | 0,0063 | 0,00 | 0,24% |
| CHF/US$ | 1,2844 | 0,00 | 0,33% |
|
| baha Brent Indication | 99,75 | 8,98 | 9,89% |
| Gold | 5.093,74 | -38,74 | -0,75% |
| Silber | 83,29 | 1,02 | 1,24% |
| Platin | 2.148,48 | 26,58 | 1,25% |
| |
|
|