| ROUNDUP/Aktien New York: Energiepreis-Rally lässt den Dow weiter sinken |
| 09.03.2026 16:13:00 |
Die im Zuge des Iran-Kriegs erneut stark
gestiegenen Öl- und Gaspreise haben am Montag einmal mehr
Inflationssorgen geschürt und damit die US-Börsen abermals belastet.
Allerdings grenzten die wichtigsten Indizes ihre Verluste zuletzt
ein.
Der Leitindex Dow Jones Industrial sank noch um ein
Prozent auf 47.018 Punkte. Zwischenzeitlich war das Börsenbarometer
auf den tiefsten Stand seit Ende November abgesackt.
Der marktbreite S&P 500 fiel um 0,7 Prozent auf 6.692
Zähler. Für den technologielastigen und schwankungsanfälligen Nasdaq
100 ging es um 0,4 Prozent auf 24.541 Punkte nach
unten.
Die Energiemärkte sind durch den Krieg im Nahen Osten stark
beeinträchtigt. Der Transport von Energierohstoffen aus den
Förderregionen am Persischen Golf durch die wichtige Straße von
Hormus kam faktisch zum Erliegen. Aktuell kostet ein Fass (159
Liter) Rohöl der Nordsee-Marke Brent gut 100 US-Dollar.
Aoifinn Devitt, Managing Director für Global Wealth bei Moneta Group
Investment Advisors, äußerte sich entsprechend skeptisch. Es sei
keine diplomatische Lösung in Sicht ist, und die Rhetorik auf beiden
Seiten verschärfe sich. Ein Ölpreis von 90 Dollar und mehr dürfte
die ohnehin schon prekäre Lage der Verbraucher weiter verschärfen.
Aktien von Ölkonzernen zählten entsprechend zu den wenigen Gewinnern
am Markt. So stiegen Chevron um 0,6 und Exxon Mobil
um 1,5 Prozent.
Fluggesellschaften hingegen litten dem Höhenflug des Ölpreises, der
auch die Preise für Kerosin in die Höhe triebt. So sackten die
Anteilsscheine von United Airlines als Schlusslicht
im S&P 500 um sieben Prozent ab. Delta Air Lines
verloren fünf Prozent.
Unter den weiteren Einzelwerten schnellten Hims & Hers Health
um 37 Prozent nach oben. Der Telemedizinanbieter
hatte sich in einem Streit mit Novo Nordisk um den
Vertrieb umsatzstarker Medikamente des dänischen Pharmakonzerns mit
diesem geeinigt. Die Novo-Nordisk-Papiere gewannen zuletzt in
Kopenhagen 0,6 Prozent,
Die Aktien von Live Nation Entertainment zogen um gut
sieben Prozent an. Der Event-Veranstalter einigte sich in einem
Kartellstreit mit dem Justizministerium./la/mis
ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072
AXC0248 2026-03-09/16:13
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Autor: - dpa-AFX
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