| ROUNDUP: Spritpreise ziehen im Tagesverlauf an |
| 09.03.2026 16:30:00 |
(mit neuen Zahlen weitgehend aktualisiert)
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Spritpreise legen am Montag erneut deutlich
zu. Nachdem sich ihr Anstieg über das Wochenende verlangsamt hatte,
beschleunigte er sich am Montag wieder, wie aus Daten des ADAC
hervorgeht. Einer der Treiber dürfte dabei der Ölpreis sein, der am
Montag deutlich höher lag als noch am Freitag.
Sowohl Superbenzin der Sorte E10 als auch Diesel kosteten am
Nachmittag um 14.30 Uhr im bundesweiten Durchschnitt mehr als noch
am Morgen. Das ist ungewöhnlich - normalerweise wird der höchste
Spritpreis des Tages etwa um 7.15 Uhr erreicht und fällt im Laufe
des Tages deutlich. Dass sich die Preise in die andere Richtung
entwickeln ist ein starkes Indiz, dass der Tagesdurchschnittspreis
des Montags deutlich über dem des Sonntags liegen dürfte. Bei E10
könnte unter Umständen sogar die Marke von 2 Euro überschritten
werden.
Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags hatte Super E10 noch
1,984 Euro pro Liter gekostet. Das waren 20,6 Cent mehr als vor
Beginn des Irankrieges. Diesel lag bei 2,117 Euro Euro pro Liter -
37,1 Cent mehr als vor Kriegsbeginn. Im Vergleich zum Samstag waren
beide Preise aber nur um Centbruchteile gestiegen - also deutlich
langsamer als Mitte vergangener Woche. Die ersten Zahlen vom Montag
hatten ebenfalls noch eher auf eine Verlangsamung hingedeutet, bevor
sich die Dynamik änderte.
Alte Preismuster gelten nur noch bedingt
Seit Beginn des Iran-Krieges bewegen sich die Spritpreise stark, das
führt dazu, dass alte Preismuster derzeit nur bedingt verlässlich
sind. Das gilt sowohl für den Tagesverlauf als auch für die
Spritsorten. Diesel ist in der Regel eigentlich billiger als Benzin,
weil der Kraftstoff niedriger besteuert wird. Sein Preis gilt aber
als krisenanfälliger, unter anderem weil mehr Diesel importiert
werden muss und der Kraftstoff nicht nur im Verkehrssektor
eingesetzt wird.
Bei Heizöl zeigte sich am Montag dagegen eine andere Entwicklung als
bei Sprit. Das Portal Heizoel24 meldete im Verlauf des Vormittags
einen starken Preissprung von weniger als 135 auf rund 150 Euro pro
100 Liter. Im Verlauf des Tages fiel er aber unter 145 Euro. Vor
Kriegsbeginn hatte der Preis allerdings noch deutlich unter 100 Euro
gelegen./ruc/DP/stw
ISIN US20825C1045 FR0000120271 GB0007980591 US30231G1022 GB00BP6MXD84
AXC0253 2026-03-09/16:30
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Autor: - dpa-AFX
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