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09.03.2026 22:30:00

Trump sieht Iran-Krieg "so gut wie beendet"
Washington/Moskau - US-Präsident Donald Trump hat erstmals ein mögliches Ende des Iran-Kriegs angedeutet. Der Krieg sei "so gut wie" beendet, sagte Trump dem Sender CBS. Der US-Präsident begründete dies mit der militärischen Schwächung Teherans durch die USA und Israel. Unmittelbar nach Bekanntwerden seiner Äußerungen gaben die zuvor massiv gestiegenen Ölpreise nach, die US-Börse schloss im Plus. Trump äußerte sich nicht dazu, ob und wann die USA und Israel ihre Luftangriffe einstellen könnten.
Mojtaba Khamenei neuer Oberster Führer des Iran
Teheran - Acht Tage nach der Tötung von Ayatollah Ali Khamenei ist dessen Sohn Mojtaba Khamenei zum neuen obersten Anführer des Iran ernannt worden. Der 56-Jährige sei am Sonntag "nach sorgfältigen und umfassenden" Beratungen zum geistlichen Oberhaupt der Islamischen Republik gewählt worden, teilte der Expertenrat mit. Die iranischen Revolutionsgarden sagten dem neuen Anführer umgehend ihre Gefolgschaft zu. US-Präsident Donald Trump hatte sich gegen Mojtaba Khamenei ausgesprochen.
Hisbollah greift israelische Militärbasis nahe Tel Aviv an
Jerusalem - Die proiranische Hisbollah-Miliz hat am Montag nach eigenen Angaben Raketen auf einen israelischen Militärstützpunkt in der Nähe von Tel Aviv abgefeuert. Sie habe die Heimatfront-Kommandozentrale der israelischen Armee in Ramla mit einer "Salve hoch entwickelter Raketen" angegriffen, teilte die libanesische Miliz mit. Es handle sich um eine Antwort auf "die kriminelle israelische Aggression, die Dutzende libanesische Städte und die südlichen Vororte von Beirut getroffen hat".
Israel attackiert Ziele der iranischen Regierung
Tel Aviv/Teheran - Israels Luftwaffe hat Armeeangaben zufolge erneut militärische Ziele der iranischen Regierung angegriffen. In der Hauptstadt Teheran sei eine Kommandozentrale der Al-Quds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden und in Isfahan eine Stätte zur Herstellung und Lagerung von Waffen getroffen worden, hieß es in einer Mitteilung. Außerdem hätten israelische Kampfjets in der Gegend der Stadt Shiraz weitere Stellungen ins Visier genommen. Die Angriffe seien inzwischen abgeschlossen.
G7 offen für Freigabe von Ölreserven
New York/Paris/Brüssel - Die Finanzminister der sieben führenden Industrienationen (G7) sind grundsätzlich bereit, wegen des Nahost-Krieges in die Ölmärkte einzugreifen. Dazu gehöre die Freigabe von Ölreserven, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. "Wir sind bereit, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, einschließlich der Unterstützung der globalen Energieversorgung wie der Freigabe von Lagerbeständen." Noch sei es aber nicht so weit.
Spritpreise - Stocker für temporäre Steuersenkung
Wien - Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) stellt angesichts der starken Preissteigerungen an den Zapfsäulen im Zuge des Nahost-Kriegs eine zeitweise Senkung der Steuern auf Treibstoffe in den Raum. Die Bundesregierung prüfe derzeit mögliche Modelle und verhandle über Maßnahmen, sagte er am Montag in einer Aussendung, ohne Details zu nennen. Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) gab sich mit Blick auf Steuersenkungen skeptisch und sprach sich für einen Preisdeckel aus.
"Postenschacher"-Causa: Zweiter Prozesstag mit Thomas Schmid
Linz - Im Amtsmissbrauchsprozess gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte wird am Dienstag die Befragung des ehemaligen Generalsekretärs im Finanzministerium, Thomas Schmid, fortgesetzt. Der Kronzeuge war am Montag den ganzen Nachmittag Rede und Antwort gestanden und hatte Wöginger mit seiner Aussage belastet. Wöginger und den beiden Mitangeklagten wird vorgeworfen, einem ÖVP-Bürgermeister den Vorstandsposten im Finanzamt Braunau verschafft zu haben.
EU-Finanzminister beraten Auswirkungen des Iran-Krieges
Brüssel/EU-weit - Im Zentrum des Treffens der EU-Wirtschafts- und Finanzministerinnen und -minister am Dienstag in Brüssel stehen Diskussionen über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran- und des Ukraine-Krieges sowie das Paket zur Marktintegration und -aufsicht, das Teil der EU-Agenda für die Spar- und Investitionsunion ist. Großes Thema werden auch die Energiepreise sein. Beschlüsse dazu sind keine zu erwarten. Österreich wird von Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) vertreten.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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