| Global fünftwärmster Februar - mit Extremregen in Westeuropa |
| 10.03.2026 06:06:00 |
In Europa war der vorige Monat ungewöhnlich kalt,
doch weltweit war es der fünftwärmste Februar seit Beginn der
Aufzeichnungen. Zugleich kam es in Teilen Westeuropas und
Nordafrikas zu außergewöhnlich starken Niederschlägen und schweren
Überschwemmungen. Das geht aus dem monatlichen Bericht des
EU-Klimawandeldienstes Copernicus hervor.
Demnach lag die durchschnittliche globale Lufttemperatur im Februar
bei 13,26 Grad Celsius und damit 0,53 Grad über dem Durchschnitt des
Zeitraums 1991 bis 2020. Im Vergleich zum vorindustriellen Niveau
(1850-1900) war der Monat um 1,49 Grad wärmer.
Besonders geprägt war der Februar in Westeuropa und Nordafrika von
einer Serie intensiver Stürme und heftiger Regenfälle. Vor allem in
Frankreich, Spanien, Portugal und Marokko führten starke Regenfälle
demnach zu schweren Überschwemmungen mit Toten und erheblichen
Sachschäden sowie für viele Menschen zum Verlust ihrer
Lebensgrundlagen. Auch anderen Weltregionen wurden dem Bericht
zufolge von Hochwasser heimgesucht, etwa Australien, Mosambik und
Botswana.
Expertin: Dringender globaler Handlungsbedarf
"Die extremen Ereignisse im Februar 2026 verdeutlichen die
zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels und den dringenden Bedarf
für globales Handeln", erklärte Samantha Burgess vom Europäischen
Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW), das den
Klimawandeldienst betreibt.
In Europa insgesamt lag die Durchschnittstemperatur über Land im
Februar bei minus 0,07 Grad Celsius und damit leicht unter dem
Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020. West-, Süd- und Südosteuropa
verzeichneten überdurchschnittliche Temperaturen, während es vor
allem in Skandinavien, den baltischen Staaten und im Nordwesten
Russlands kälter als üblich war.
Der gesamte Winter - also Dezember bis Februar - gehörte in Europa
zwar zu den zwei kältesten der vergangenen 13 Jahre. Er war aber dem
Bericht zufolge aber noch 0,09 Grad wärmer als der Durchschnitt der
Jahre 1991 bis 2020.
Hohe Meerestemperaturen und wenig Meereis
Die Wassertemperaturen an der Meeresoberfläche blieben weiterhin
hoch: Für die Zone zwischen 60 Grad südlicher und 60 Grad nördlicher
Breite wurde im Februar ein Durchschnittswert von 20,88 Grad Celsius
gemessen. Das war zusammen mit dem Februar 2025 der zweithöchste
Wert für diesen Monat. In der Arktis war die Ausdehnung des
Meereises die drittniedrigste für einen Februar.
Der Klimawandeldienst der Europäischen Union veröffentlicht
regelmäßig Daten zu Temperaturen, Meereis und Niederschlägen.
Grundlage ist unter anderem der ERA5-Datensatz, in den Milliarden
Messungen von Satelliten, Schiffen, Flugzeugen und Wetterstationen
weltweit einfließen./ram/DP/zb
AXC0025 2026-03-10/06:06
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Autor: - dpa-AFX
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