| VERMISCHTES/ROUNDUP 3: Zugkollision im Hauptbahnhof Bayreuth - acht Verletzte |
| 11.03.2026 23:21:00 |
Bei der Kollision zweier Regionalzüge im
Hauptbahnhof Bayreuth sind acht Menschen verletzt worden, einer von
ihnen schwer. Das sagte ein Sprecher der Bundespolizei auf Anfrage.
Der Mann wurde demnach ins Krankenhaus gebracht. Der Bahnhof wurde
komplett gesperrt. Geschätzt warteten dort kurz nach dem Unfall etwa
100 bis 150 Menschen auf eine Möglichkeit zur Weiterfahrt.
Das Bahnunternehmen Agilis und die Deutsche Bahn ließen Ersatzbusse
fahren. Es waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz: Bundes- und
Landespolizei, medizinisches Personal, Feuerwehr und Technisches
Hilfswerk.
Reisezug prallt auf rangierenden Zug
Nach ersten Informationen kollidierten zwei Agilis-Züge. Ein Zug
hatte demnach Lokführer und 13 Fahrgäste an Bord und wollte in den
Bahnhof einfahren, der zweite war ohne Fahrgäste auf einer
Rangierfahrt zum Betanken unterwegs. Die Polizei untersucht nun laut
Sprecher, ob der Lokführer des rangierenden Zugs seinen einfahrenden
Kollegen übersehen haben könnte.
Alle Fahrgäste und die Lokführer wurden von den Rettern vor Ort
begutachtet. Demnach gab es neben dem Schwerverletzten vier Menschen
mit mittelschweren und drei weitere mit leichten Verletzungen. Die
anderen blieben unverletzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache
begannen an Ort und Stelle, so leuchtete die Polizei den Unfallort
mit Scheinwerfern aus.
Ein Agilis-Sprecher in Regensburg sagte: "Wir tragen zur Aufklärung
bei, was wir können." Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben
etwa zehn Prozent des bayerischen Bahnregionalverkehrs. Die Züge
fahren vor allem in der Oberpfalz und in Oberfranken.
Beeinträchtigungen für Zugreisende und Autofahrer
Die Deutsche Bahn meldete auf X "massive Beeinträchtigungen". Auf
eine Anfrage der dpa antwortete eine Sprecherin: "Den Verletzten
wünscht die DB eine schnelle Genesung." Und: "Die laufenden
Ermittlungen der Behörden zur Unfallursache unterstützt die DB
vollumfänglich."/cho/DP/zb
AXC0368 2026-03-11/23:21
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Autor: - dpa-AFX
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