| dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 12.03.2026 - 17.15 Uhr |
| 12.03.2026 17:20:00 |
GESAMT-ROUNDUP: Irans neuer Führer fordert Rache - Angriffswellen
gehen weiter
TEHERAN/TEL AVIV - Knapp zwei Wochen nach dem Start des Kriegs
zwischen den USA und Israel mit dem Iran halten die Angriffe beider
Seiten unvermindert an und die Golfregion und der Libanon bleiben
weiter unter Beschuss. Irans am Sonntag ernannter neuer
Religionsführer und Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei forderte in
einer ersten im Staatsfernsehen verlesenen Stellungnahme Rache für
die Kriegsopfer. Der 56-jährige Kleriker betonte außerdem, dass die
Blockierung der für den Öltransport und die Handelsschifffahrt
wichtigen Straße von Hormus fortgesetzt werde.
USA: Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe kaum verändert
WASHINGTON - In den USA hat sich die Zahl der Erstanträge auf
Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche kaum verändert. Die
Hilfsanträge gingen um 1.000 auf 213.000 zurück, wie das
Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte
hatten im Schnitt mit 215.000 Anträgen gerechnet. Das Ministerium
revidierte die Zahl der Vorwoche um 1.000 nach oben.
Ifo-Chef Fuest: Weltweite Ölreserve hält nur kurz
BERLIN - Die internationale Ölreserve könnte bei einer längeren
Dauer des Iran-Kriegs und weiteren Freigaben nach Einschätzung von
Ifo-Präsident Clemens Fuest schon im Sommer verbraucht sein. Wenn
wegen des Kriegs 25 Prozent des üblichen Ölangebots nicht mehr
verfügbar und die Straße von Hormus geschlossen sei, "dann haben wir
für drei Monate strategische Ölreserven weltweit", warnte der Ökonom
in Berlin.
ROUNDUP/Ifo: Iran-Krieg bremst wirtschaftliche Erholung
MÜNCHEN/BERLIN - Der Iran-Krieg wird die wirtschaftliche Erholung in
Deutschland nach der neuen Konjunkturprognose des Ifo-Instituts in
jedem Fall dämpfen. Je länger der Krieg andauert, desto
schwerwiegender werden nach Einschätzung der Münchner
Wirtschaftsforscher die Auswirkungen. Zudem erwarten die Ökonomen
einen zumindest vorübergehenden Anstieg der Inflation. Ganz zum
Erliegen kommen würde die konjunkturelle Erholung demnach aber auch
bei längerer Kriegsdauer nicht.
IWH: Energiepreise dämpfen Hoffnung auf starkes Wachstum
HALLE (Saale) - Der starke Anstieg der Ölpreise infolge des neuen
Kriegs am Persischen Golf trübt die Aussichten für die deutsche
Wirtschaft. Zwar dürfte sich die Konjunktur in den kommenden Jahren
weiter erholen, doch fällt das Wachstum schwächer aus als zuletzt
erwartet. Darauf weist eine neue Konjunkturprognose des
Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hin.
China treibt Modernisierung mit neuem Fünfjahresplan voran
PEKING - China setzt für seine Wirtschaft weiter stark auf neue
Technologien. Der Volkskongress hat in Peking den neuen
Fünfjahresplan für die Jahre 2026 bis 2030 verabschiedet. Die
Führung will damit den Ausbau von Schlüsseltechnologien weiter
beschleunigen. Im Mittelpunkt stehen Halbleiter, künstliche
Intelligenz sowie andere wichtige Industrien wie Robotik und
Biotechnologie.
ROUNDUP: Trump will strategische Ölreserven freigeben
WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump will mit der Freigabe
strategischer Reserven den rasant gestiegenen Ölpreis stabilisieren.
"Wir werden das machen, und dann füllen wir sie wieder auf", sagte
er dem Sender Local 12 über die Reserven. Die Maßnahme werde die
Preise wieder nach unten bringen.
Steinmeier für Reformen und gegen Kleinmut in Deutschland
BERLIN - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Reformen
angemahnt und sich gegen die pessimistische Stimmung in Deutschland
gewandt. "Die Realität ist, dass wir uns schon viel zu lange in
einer Stagnationsphase bewegen. Dass es uns nicht gelungen ist,
politische Spielräume wiederzugewinnen", sagte er der Wochenzeitung
"Die Zeit".
Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine
Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem
dpa-AFX Nachrichtendienst.
/jsl
AXC0289 2026-03-12/17:20
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Autor: - dpa-AFX
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| CHF/US$ | 1,2725 | -0,01 | -0,52% |
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