| ROUNDUP 2: Immer mehr gestrandete Reisende zurück in Deutschland |
| 12.03.2026 18:43:00 |
(neu: Details)
BERLIN/FRANKFURT/DUBAI (dpa-AFX) - Immer mehr Menschen, die wegen
des Iran-Kriegs im Nahen Osten gestrandet waren, konnten inzwischen
wieder nach Deutschland und Europa zurückkehren. So seien auch die
letzten Kreuzfahrtgäste von Tui Cruises auf dem Weg
zurück nach Deutschland, sagte ein Unternehmenssprecher der
Deutschen Presse-Agentur. Es handle sich um die verbliebenen 180
Passagiere der "Mein Schiff 5".
Die Passagiere der "Mein Schiff 4", die ebenfalls in der Region lag,
seien bereits vor einigen Tagen nach Deutschland zurückgebracht
worden. Beide Schiffe haben zusammen Platz für gut 5.000 Passagiere.
Auch der Reiseveranstalter Dertour hat nach eigenen Angaben den
Großteil seiner Gäste aus den betroffenen Regionen inzwischen zurück
nach Deutschland gebracht. "Stand heute befinden sich fast alle
Gäste wieder zu Hause", teilte das Unternehmen mit. Für die wenigen
noch verbliebenen Urlauber sei die Rückreise bereits organisiert.
Mehr als 1.000 Menschen mit Sonderflügen zurückgeholt
Zahlreiche gestrandete Urlauber fanden auch über Sonderflüge des
Auswärtigen Amtes ihren Weg zurück nach Deutschland. Wie es aus dem
Auswärtigen Amt hieß, konnten bereits mehr als 1.000 Menschen mit
fünf Sonderflügen aus dem Oman, den Vereinigten Arabischen Emiraten
und Katar zurückkehren. Am Abend wurde zudem ein weiterer Sonderflug
aus Riad (Saudi-Arabien) inklusive Buszuführung aus Katar in Berlin
erwartet.
Außenminister Johann Wadephul (CDU) hatte am Mittwoch bei seiner
Reise von Katar nach Riad auch deutsche Touristen an Bord seiner
Bundeswehr-Transportmaschine mitgenommen, um ihnen von dort aus die
Heimreise zu ermöglichen.
Die EU hat bereits mehr als 70 Flüge organisiert und so über 8.000
Menschen aus dem Nahen Osten zurückgeholt, wie die EU-Kommission
mitteilte. Insgesamt haben den Angaben nach bislang 23
Mitgliedstaaten die Unterstützung der EU angefordert, Deutschland
ist nicht darunter. In den nächsten Tagen gebe es weitere Flüge, so
die Kommission.
Rückholaktionen "enorme logistische Herausforderung"
Flugreisen aus und in den Nahen Osten sind weiterhin kompliziert. So
kündigte der Lufthansa -Konzern an, bis zum 28. März
weiterhin nicht nach Dubai zu fliegen. Die beiden Flughäfen in dem
arabischen Emirat haben den Angaben zufolge ihre
Abfertigungskapazitäten erheblich reduziert.
Auch der Deutschen Reiseverband sprach von einer weiterhin äußerst
volatilen Lage in der Region. Insgesamt seien seit Ausbruch des
Krieges mehrere Zehntausend Veranstaltergäste in den Golfstaaten
gestrandet gewesen. Der Reiseverband sprach angesichts anhaltender
Luftraumsperrungen und stark eingeschränkter Flugverbindungen von
einer enormen logistischen Herausforderung bei den
Rückholaktionen./gut/DP/nas
ISIN DE0008232125 DE000TUAG505
AXC0314 2026-03-12/18:43
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Autor: - dpa-AFX
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