| ZDF-Intendant Himmler stellt sich zur Wiederwahl |
| 13.03.2026 06:19:00 |
Es geht um einen der wichtigsten Posten im
öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland: ZDF-Intendant
Norbert Himmler stellt sich am Freitag (ab 9.00 Uhr) im Fernsehrat
des öffentlich-rechtlichen Senders in Mainz zur Wiederwahl. Der
55-Jährige ist der einzige Kandidat, eine ursprünglich ebenfalls zur
Wahl zugelassene Bewerberin hat ihre Kandidatur wieder
zurückgezogen.
Himmler benötigt für seine Wiederwahl eine Zwei-Drittel-Mehrheit in
dem Gremium, das entspricht mindestens 36 Stimmen der 60
Fernsehratsmitglieder. Der gebürtige Mainzer steht seit Frühjahr
2022 an der Spitze des ZDF mit rund 6.000 Beschäftigten, seine
aktuelle Amtszeit endet im März kommenden Jahres. Bei einer
Wiederwahl würde er bis 2032 Chef einer der größten
Rundfunkanstalten in Europa bleiben.
Bei der Fernsehratssitzung geht es auch um die Aufarbeitung eines
schweren Fehlers. In einem Beitrag für das ZDF-"heute journal"
wurden Mitte Februar Bilder verwendet, die mit Künstlicher
Intelligenz (KI) erzeugt und nicht ausreichend gekennzeichnet worden
waren. Es ging dabei um Einsätze der US-Migrationsbehörde ICE und
Abschiebungen von Minderjährigen.
ZDF entschuldigte sich für Fehler
Das ZDF entschuldigte sich später für den Fehler, es sei gegen
sendereigene Standards verstoßen worden. Die für den Beitrag
verantwortliche New-York-Korrespondentin wurde abberufen.
Der Fall löste eine Diskussion über journalistische Glaubwürdigkeit
aus. KI-generierte Videos sind immer schwerer von echten Aufnahmen
zu unterscheiden - gerade in Nachrichtensendungen ist daher die
Unterscheidung wichtig. Auch der Umgang des Senders mit dem Fehler
stand in der Kritik.
Der Fernsehrat ist ein Kontrollgremium des ZDF, das wie die anderen
öffentlich-rechtlichen Anstalten über den monatlichen
Rundfunkbeitrag finanziert wird. Das Gremium befasst sich außerdem
mit Programmbeschwerden und berät den Intendanten./hus/DP/zb
AXC0033 2026-03-13/06:19
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Autor: - dpa-AFX
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