| ROUNDUP/Bericht: Keine Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien |
| 13.03.2026 16:35:00 |
Nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten
sagt die Formel 1 nach Informationen des Pay-TV-Senders Sky die
beiden Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien ab. Wie es auf der
Internetseite des Senders heißt, streicht die Königsklasse des
Motorsports die für den 12. und 19. April angesetzten Rennen aus
ihrem Kalender. Ersatztermine wird es in diesem Jahr demnach nicht
geben. Eine Bestätigung für diese Pläne steht noch aus, aber Sky ist
als Rechtehalter besonders gut informiert.
In Bahrain und Saudi-Arabien hätten der vierte und fünfte Grand Prix
dieser Saison stattfinden sollen. Der Rennkalender wird damit
eingedampft und umfasst nur noch 22 statt 24 Veranstaltungen. Der
April ist nun Formel-1-frei, gefahren wird offenbar erst wieder am
3. Mai in Miami.
Keine Reifentests in Bahrain
Am Morgen des 28. Februar hatten Israel und die Vereinigten Staaten
den Iran angegriffen. In der Folge attackierte die Führung in
Teheran Israel sowie mehrere US-Militärstützpunkte in der Region.
Die arabischen Golfstaaten beheimaten gemeinsam Tausende US-Truppen.
In Bahrain, wo seit 2004 in Sakhir gefahren wird, hatte die Formel 1
in dieser Saison noch zwei Tests veranstaltet. Ende Februar wurden
aber die zweitägigen Reifentests von Pirelli gestrichen. Die
geplante Veranstaltung auf dem Bahrain International Circuit musste
"aufgrund der sich verschärfenden internationalen Lage aus
Sicherheitsgründen" abgesagt werden.
Das Auftaktrennen in Melbourne konnte am vergangenen Sonntag wie
geplant über die Bühne gehen. Auch wenn Hunderte Mitarbeiter rund um
die Formel 1 wegen der zunächst gesperrten Lufträume im Nahen Osten
ihre Pläne ändern mussten und auf andere Reiserouten auswichen.
An diesem Sonntag (8.00 Uhr/Sky) steht der Große Preis von China in
Shanghai auf dem Programm, zwei Wochen später wird noch auf dem
Traditionskurs im japanischen Suzuka gefahren, ehe es nun eine
ungewollt lange Pause gibt.
Weitere Rennen in Katar und Abu Dhabi geplant
Die Formel 1 will in diesem Jahr aber noch in den Nahen Osten
zurückkehren. Katar am 29. November und traditionell als
Schlusspunkt Abu Dhabi am 6. Dezember sollen das Königsklassen-Jahr
beschließen./mom/DP/men
AXC0232 2026-03-13/16:35
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Autor: - dpa-AFX
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