| POMoskau bestellt britischen und französischen Botschafter ein |
| 13.03.2026 16:35:00 |
Das russische Außenministerium hat nach einem
ukrainischen Angriff auf die russische Stadt Brjansk schwere
Vorwürfe gegen Großbritannien und Frankreich erhoben und deren
Botschafter einbestellt. Für Moskau sei es offensichtlich, dass die
Attacke nicht ohne die Beteiligung britischer und französischer
Spezialisten und die Weitergabe von Geheimdienstinformationen an
Kiew organisiert worden sein könne, teilte das Außenministerium in
Moskau mit.
Bei dem ukrainischen Angriff am Dienstag waren nach offiziellen
russischen Angaben 7 Menschen in der Region Brjansk getötet und mehr
als 40 weitere verletzt worden. Laut Kiew galt der Beschuss einer
Fabrik, die wichtige Bestandteile für russische Waffen herstellt.
Eingesetzt worden seien dabei Marschflugkörper des britischen Typs
Storm Shadow, teilte der Generalstab in Kiew mit. Moskau warf London
anschließend eine Beteiligung an der Aktion vor.
Das Außenministerium verwies bei der Einberufung der Botschafter nun
auf das Konsortium MBDA mit Hauptsitz in Frankreich als Hersteller
der Marschflugkörper. Bei weiteren Vorfällen dieser Art trügen
London und Paris die Verantwortung für die Eskalation des Konflikts,
heißt es in der Pressemitteilung der Behörde. Enthalten ist auch
eine Forderung an beide Länder, den ukrainischen Angriff als
Terroranschlag zu verurteilen.
Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem
zerstörerischen Angriffskrieg, der auch immer wieder Opfer unter der
Zivilbevölkerung fordert. Als Teil ihres Abwehrkampfes greift die
Ukraine ihrerseits auch Ziele in Russland an./ksr/DP/men
AXC0233 2026-03-13/16:35
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Autor: - dpa-AFX
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