| dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 13.03.2026 - 17.00 Uhr |
| 13.03.2026 17:05:00 |
GESAMT-ROUNDUP/Iran-Krieg: USA erhöhen Zahl der Angriffe
TEHERAN/WASHINGTON/TEL AVIV - Ungeachtet der Sorgen um die Blockade
der Straße von Hormus sehen sich die USA im Iran-Krieg weiter auf
dem Weg zum Erfolg. Die US-Attacken seien noch mal auf das bisher
höchste Niveau gesteigert worden, sagte US-Verteidigungsminister
Pete Hegseth am 13. Tag des Krieges. Inzwischen sei auch die
militärische Infrastruktur der Islamischen Republik zum Bau
ballistischer Raketen weitgehend zerstört.
USA: Wirtschaftswachstum schwächt sich stärker als erwartet ab
WASHINGTON - Die US-Wirtschaft ist im Schlussquartal 2025 schwächer
gewachsen als erwartet. Im vierten Quartal stieg das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Vorquartal um annualisiert 0,7
Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag laut einer zweiten
Erhebung in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit
einer Bestätigung der Erstschätzung gerechnet, die bei 1,4 Prozent
gelegen hatte. Im dritten Quartal hatte das BIP noch um 4,4 Prozent
zugelegt.
USA: Private Einkommen steigen etwas weniger als erwartet
WASHINGTON - In den USA sind die privaten Einkommen zu Beginn des
Jahres etwas schwächer als erwartet gestiegen. Im Januar legten sie
im Monatsvergleich um 0,4 Prozent zu, wie das Handelsministerium am
Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit
einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet, nachdem sie im Dezember um
0,3 Prozent gestiegen waren. Die privaten Konsumausgaben legten im
Januar wie bereits im Vormonat um 0,4 Prozent zu und damit etwas
stärker als erwartet.
USA: Auftragseingänge langlebiger Güter stagnieren
WASHINGTON - In den USA haben die Aufträge für langlebige Güter im
Januar stagniert. Die Bestellungen veränderten sich im
Monatsvergleich nicht, wie das US-Handelsministerium am Freitag in
Washington nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten
im Schnitt einen Anstieg um 1,1 Prozent erwartet. Die Aufträge waren
im Vormonat noch um revidierte 0,9 Prozent gesunken. Ursprünglich
war ein Rückgang um 1,4 Prozent gemeldet worden.
DGB-Umfrage: Viele Überstunden bei Kitas, Kliniken, Polizei
BERLIN - Rund 40 Prozent der Beschäftigten des öffentlichen Diensts
machen laut einer DGB-Umfrage regelmäßig Überstunden. 22 Prozent
leisten durchschnittlich ein bis fünf Überstunden pro Woche, 17
Prozent mehr als das, wie aus der Erhebung des Deutschen
Gewerkschaftsbunds (DGB) hervorgeht, die der Deutschen
Presse-Agentur vorliegt. Die Zeitungen der Funke Mediengruppe
berichteten zuerst darüber. Keine Überstunden fallen demnach bei 60
Prozent der Beschäftigten des öffentlichen Diensts an.
ROUNDUP 2: Chemiebranche fürchtet Lieferkettenengpässe wegen
Iran-Krieg
FRANKFURT - Die deutsche Chemieindustrie warnt vor Störungen in den
Lieferketten wegen des Kriegs im Iran. Grund sei die Blockade der
Straße von Hormus, die längst nicht nur die Öl- und Gasversorgung
betreffe. "Es besteht die Sorge ernster, zunehmender
Versorgungsengpässe bei Rohstoffen - zum Beispiel bei Ammoniak und
Phosphat, Helium und Schwefel", berichtet der Verband der Chemischen
Industrie (VCI) in Frankfurt. Es gebe erste Hinweise auf Störungen
bei internationalen Lieferketten.
USA: Michigan-Konsumklima trübt sich weniger als erwartet ein
MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im März weniger
als erwartet eingetrübt. Das von der Universität Michigan erhobene
Konsumklima fiel laut der am Freitag veröffentlichten ersten
Schätzung um 1,1 Punkte auf 55,5 Punkte. Volkswirte hatten noch
einen Rückgang auf 54,8 Punkte erwartet.
Eurozone: Industrieproduktion sinkt unerwartet und deutlich
LUXEMBURG - Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im Januar
unerwartet und deutlich geschrumpft. Im Vergleich zum Vormonat fiel
sie um 1,5 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in
Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt hingegen einen
Anstieg um 0,6 Prozent erwartet.
ROUNDUP: Zahl der Insolvenzen steigt auf den höchsten Stand seit
2014
WIESBADEN - In der Wirtschaftskrise sind so viele Unternehmen in
Deutschland in die Pleite gerutscht wie seit mehr als zehn Jahren
nicht. 2025 registrierten die Amtsgerichte 24.064 beantragte
Firmeninsolvenzen, 10,3 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das
Statistische Bundesamt mitteilte. Im Dezember allein gab es einen
Anstieg um fast 14 Prozent.
Ifo-Chef Fuest: Iran-Krieg kein Desaster, aber Dämpfer
BERLIN - Der Iran-Krieg wird sich nach Einschätzung von
Ifo-Präsident Clemens Fuest negativ auf das deutsche
Wirtschaftswachstum auswirken - von dramatischen Folgen geht er aber
nicht aus. "Es ist zum Glück kein Desaster, aber es ist ein klarer
Dämpfer", sagte er im ARD-Morgenmagazin. Er setze darauf, "dass wir
das ganz gut überstehen". Deutschland sei nicht mehr so abhängig von
Öl wie in den 70er Jahren.
Britische Wirtschaft stagniert im Januar
LONDON - Die britische Wirtschaft hat zu Beginn des Jahres
überraschend nicht weiter Fahrt aufgenommen. Im Januar sei das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Monatsvergleich stabil geblieben, wie
das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte. Im Dezember war
die britische Wirtschaftsleistung noch um 0,1 Prozent gewachsen.
Analysten hatten im Schnitt eine leichte Beschleunigung des
Wachstums auf 0,2 Prozent erwartet.
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Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem
dpa-AFX Nachrichtendienst.
/jsl
AXC0241 2026-03-13/17:05
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Autor: - dpa-AFX
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