| AKTIE IM FOKUS 2: Fraport weiter erholt - Cashflow früher positiv als gedacht |
| 17.03.2026 12:56:00 |
(neu: Kurse aktualisiert, mehr Stimmen.)
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Nach erfreulichen Geschäftszahlen sind
die Aktien von Fraport auf ihrem am Montagmorgen
begonnenen Erholungsweg geblieben. Die Papiere des
Flughafenbetreibers zogen gegen Dienstagmittag um 5,6 Prozent auf
75,65 Euro an. Damit befanden sie sich in der Spitzengruppe des
moderat steigenden Index der mittelgroßen Werte MDax .
Analysten lobten überwiegend die von Fraport vorgelegten Resultate.
Dank des Fluggeschäfts und der Bodenabfertigung habe das operative
Ergebnis seine Annahme und die Markterwartung übertroffen, schrieb
etwa Cristian Nedelcu von der Schweizer Großbank UBS.
Elodie Rall von JPMorgan von der US-Bank JPMorgan hob vor allem den
freien Barmittelzufluss positiv hervor, der im Vorjahr erstmals seit
2018 wieder positiv gewesen sei - und damit ein Jahr früher als
gedacht.
Auch der Ausblick auf 2026 klinge recht gut, fuhr Rall fort. Fraport
will das operative Ergebnis weiter steigern.
Graham Hunt Analysehaus Jefferies hielt wie Rall an seiner
Empfehlung für die Aktien von Fraport fest. Der Experte verwies auf
die bestätigten Ziele für 2030 sowie die Bekräftigung der
langfristigen Ausschüttungsquote.
Zu Wochenbeginn waren die Anteilsscheine von Fraport mit 68,50 Euro
zeitweise auf ein Jahrestief gerutscht und hatten seit Beginn des
Iran-Kriegs somit fast 18 Prozent verloren. Bis zum Handelsende
konnten die Papiere diese Verluste allerdings bereits verringern.
Inzwischen hat sich das Chartbild für die Fraport-Aktien deutlich
aufgehellt. Sie notieren nun deutlich über der
200-Tage-Durchschnittslinie, die den langfristigen Trend beschreibt.
Zudem liegt der Kurs jetzt auf Höhe der 100-Tage-Linie als Maßstab
für den mittelfristigen Trend.
Auf kurze Sicht aber schlägt noch die Verunsicherung derjenigen
Anleger ins Kontor, die stark in Aktien der Reise- und
Freizeitbranche engagiert sind. Denn der Iran-Krieg führte zu einem
Höhenflug der Ölpreise, wodurch sich auch die Treibstoffkosten von
Fluggesellschaften erhöhten. Zudem können Flugstreichungen,
operative Behinderungen und eine geringere Nachfrage die
Profitabilität drücken.
Der entsprechende europäische Branchenindex hat seit
Ausbruch des Iran-Kriegs am 28. Februar mehr als sieben Prozent
verloren. Der breit aufgestellte Index Stoxx Europe 600
hat in diesem Zeitraum nur gut fünf Prozent
eingebüßt./la/ag/men
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ISIN DE0005773303
AXC0179 2026-03-17/12:56
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Autor: - dpa-AFX
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