| Kategorie-5-Zyklon 'Narelle' steuert auf Queensland zu |
| 19.03.2026 06:49:00 |
Der Nordosten von Australien bereitet sich auf
schwere Unwetter vor: Der Tropensturm "Narelle" hat sich zu einem
Zyklon der höchsten Kategorie 5 verstärkt und steuert auf den
Bundesstaat Queensland zu, wie das staatliche Wetteramt BoM
mitteilte. Australiens Premierminister Anthony Albanese sprach von
einem "sehr gefährlichen Wetterereignis".
Die Behörden erwarten, dass das System am Freitagmorgen (Ortszeit)
mit Böen von mehr als 250 Kilometern pro Stunde auf Land treffen
könnte. Das habe es in der Region seit mehr als 100 Jahren nicht
mehr gegeben, betonte der Premierminister von Queensland, David
Crisafulli. Derzeit erreiche der Sturm über dem Meer
Windgeschwindigkeiten von 205 km/h und Böen von 285 km/h in seinem
Zentrum, berichtete der Wetterdienst Weatherzone.
Starkregen und Sturzfluten befürchtet
Besonders betroffen dürfte die Region zwischen dem Küstenort
Lockhart River und der Landzunge Cape Melville auf der Halbinsel
Cape York sein. Neben extremen Winden wird vor allem mit heftigen
Regenfällen und Sturzfluten gerechnet. Allerdings ist das Gebiet
nicht sehr dicht besiedelt.
Die Regionalregierung warnte auch vor möglichen Strom- und
Kommunikationsausfällen sowie abgeschnittenen Verkehrswegen. Die
Anwohner müssten sich auf längere Ausfälle einstellen, "denn ein
System dieser Größenordnung wird die Netze auf die Probe stellen,
daran besteht kein Zweifel", sagte Crisafulli.
Auch Northern Territory bereitet sich vor
Schulen wurden geschlossen, Einsatzkräfte verstärkt und Bewohner in
besonders gefährdeten Gebieten zur Evakuierung oder zum Aufsuchen
sicherer Unterkünfte aufgerufen. Auch das benachbarte Northern
Territory bereitet sich bereits auf Auswirkungen des Sturms am
Wochenende vor.
Erst im vergangenen Jahr hatte das tropische Sturmtief "Alfred" in
Teilen von Queensland und New South Wales schwere Überschwemmungen
verursacht. Viele Menschen wurden von den Wassermassen
eingeschlossen und mussten auf Hilfe warten. Hunderttausende
Haushalte und Geschäfte waren zeitweise ohne Strom./cfn/DP/zb
AXC0067 2026-03-19/06:49
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Autor: - dpa-AFX
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