| Deutsche wollen stärkere Förderung grüner Technologien |
| 19.03.2026 07:44:00 |
Die meisten Deutschen sehen in grüner
Umweltschutztechnik einen wichtigen Wirtschaftsfaktor. Laut einer
repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück sind 80 Prozent der
Befragten überzeugt, dass Herstellung und Export umweltfreundlicher
Technologien wichtige Säulen für Deutschlands wirtschaftliche
Zukunft sind.
93 Prozent der Deutschen hat laut Umfrage keinen Zweifel daran, dass
technologische Innovationen für die Zukunft des Landes sehr oder
eher wichtig sind. Zu den drei Branchen, für die sich die meisten
Innovationen gewünscht werden, gehören Bildung und Digitalisierung
(61 Prozent), Gesundheit und Pflege (60 Prozent) und
umweltfreundliche Energieversorgung (49 Prozent).
Geldverdienen mit Umweltschutz
Der DBU-Generalsekretär Alexander Bonde sagt dazu: "Der
Gesundheitssektor mit rasantem Rohstoff- und Ressourcenverbrauch,
täglich tonnenweise Abfall und hohen Treibhausgasemissionen bietet
tatsächlich enormes Potenzial, um mit Innovationen Umwelt und Klima
besser zu schützen."
Die sogenannte GreenTech-Branche ist aus Sicht von Bonde eine
Erfolgsgeschichte. Seit 2010 habe dieser Sektor die
Bruttowertschöpfung in Deutschland jedes Jahr um rund fünf Prozent
gesteigert und stelle mehr als acht Prozent der Exporte sicher. "Mit
innovativem Umweltschutz lässt sich Geld verdienen", erklärt Bonde.
Stärkere Förderung durch den Staat erwünscht
Laut Umfrage wünscht sich eine deutliche Mehrheit der Deutschen ein
stärkeres Engagement des Staates bei der Förderung von
Umwelttechnologien: 69 Prozent halten demnach eine etwas oder
deutlich stärkere staatliche Förderung durch den Staat für
notwendig. Rund 16 Prozent seien mit der gegenwärtigen Förderung
zufrieden, und lediglich ein Zehntel meint, dass seitens des Staates
zu viel gefördert werde.
Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte für die Umfrage vom 6.
bis zum 19. Januar 1.006 Personen. Die Ergebnisse sind mit einer
Fehlertoleranz von plus/minus drei Prozentpunkten repräsentativ für
die Bevölkerung ab 18 Jahren in Deutschland./eks/DP/zb
AXC0114 2026-03-19/07:44
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Autor: - dpa-AFX
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