| Lehrerverband: WhatsApp-Regulierung 'kaum realistisch' |
| 20.03.2026 06:23:00 |
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes sieht
eine mögliche Regulierung von Messengerdiensten wie WhatsApp für
Kinder und Jugendliche kritisch. "Ein generelles Verbot oder
weitreichende Nutzungseinschränkungen" seien "in der Praxis kaum
realistisch", sagte Stefan Düll den Zeitungen der
Funke-Mediengruppe.
Messenger wie WhatsApp spielten "heute eine zentrale Rolle in der
alltäglichen Kommunikation und Terminabstimmung", sagte Düll. Etwa
"innerhalb von Familien, in Vereinen, in Jugendgruppen, in
religiösen Gemeinschaften."
Prien spricht über WhatsApp-Regulierung
Zuvor hatte sich Bundesbildungsministerin Karin Prien am Mittwoch im
WDR für eine Regulierung von Messengern für Kinder und Jugendliche
ausgesprochen. "Ich glaube, wir müssen nicht nur über
Social-Media-Regulierung, sondern auch über
Messengerdienst-Regulierung sprechen", sagte die CDU-Politikerin dem
Sender. Hintergrund ist eine Umfrage unter Kindern und Jugendlichen
von Infratest dimap im Auftrag des WDR. Dabei ging es um belastende
Inhalte in Klassenchats, wie etwa Beleidigungen und Mobbing.
"Solche Fälle kommen vor und werden an Schulen durchaus als
belastend erlebt", sagte Düll. Gleichzeitig sei es schwierig, aus
diesen Einzelfällen den tatsächlichen Gesamtumfang problematischer
Inhalte in Klassenchats zuverlässig abzuschätzen. "Eine
systematische Beobachtung findet nicht statt, da Lehrkräfte bewusst
nicht in diesen Chats vertreten sind", sagte Düll.
Lehrer dürfen wegen Datenschutz nicht mitlesen
Als Grund hierfür nannte Düll datenschutzrechtliche Hindernisse:
Lehrer und Schulleiter bekämen erst dann Einblick in Klassenchats,
wenn es zu Beleidigungen und Bedrohungen komme und Schüler und
Eltern die Chats dann vorlegten./tay/DP/zb
ISIN US30303M1027
AXC0039 2026-03-20/06:23
|
Autor: - dpa-AFX
|
| Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. |
|
|
| DAX | 22.380,19 | -459,37 | -2,01% |
| TecDax | 3.420,18 | -51,31 | -1,48% |
| MDAX | 27.796,28 | -626,80 | -2,21% |
| Dow Jones (EOD) | 45.577,47 | -443,96 | -0,96% |
| Nasdaq 100 | 23.898,16 | -457,12 | -1,88% |
| S & P 500 (EOD) | 6.506,48 | -100,01 | -1,51% |
| SMI | 12.320,99 | -138,55 | -1,11% |
|
| EUR/US$ | 1,1567 | -0,00 | -0,19% |
| EUR/Yen | 184,2122 | 1,42 | 0,78% |
| EUR/CHF | 0,9115 | -0,00 | -0,20% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8671 | 0,00 | 0,50% |
| Yen/US$ | 0,0063 | -0,00 | -0,82% |
| CHF/US$ | 1,2690 | 0,00 | 0,12% |
|
| baha Brent Indication | 110,71 | 3,52 | 3,29% |
| Gold | 4.565,52 | -35,94 | -0,78% |
| Silber | 72,21 | 2,02 | 2,87% |
| Platin | 1.986,34 | 80,52 | 4,23% |
| |
|
|