| ROUNDUP: VW und Cupra rufen E-Autos in die Werkstatt - Brandgefahr |
| 24.03.2026 16:35:00 |
Der Volkswagen -Konzern ruft
weltweit mehr als 90.000 E-Autos der Marken VW und
Cupra in die Werkstatt. Das geht aus einer Meldung in der
Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) in Flensburg
hervor. Module in der Hochvoltbatterie könnten zu Problemen führen,
die vom Aufleuchten einer gelben Kontrollleuchte über eine
Reichweitenabnahme bis hin zu Brandgefahr reichen könnten.
Den Angaben zufolge geht es um Batteriemodule, die nicht der
Spezifikation entsprechen. Vorfälle mit Sach- oder Personenschäden
sind dem KBA nach eigenen Angaben bisher nicht bekannt. Ein
VW-Sprecher bestätigte den Rückruf an Anfrage.
Betroffen sind laut KBA bei VW die Modelle ID.3, ID.4, ID.5 und
ID.Buzz, die zwischen 24. Juni 2023 und 23. August 2024 produziert
wurden. Bei der Konzernschwester Cupra geht es um das Modell Born
aus dem Produktionszeitraum 7. Februar 2022 bis 21. April 2024.
Insgesamt umfasst der Rückruf weltweit gut 94.000 Fahrzeuge, davon
knapp 75.000 VW und gut 19.000 Cupra. In Deutschland sind es 28.000
Fahrzeuge, davon 22.000 VW und 6.000 Cupra.
Um das Problem zu beheben, müsse in der Werkstatt ein
Software-Update durchgeführt und die Hochvoltbatterie geprüft
werden, heißt es beim KBA. Sofern erforderlich, würden einzelne
Module der Hochvoltbatterie ersetzt.
VW spricht von "sehr seltenen Einzelfällen"
Nur "in sehr seltenen Einzelfällen" bestehe die Möglichkeit einer
thermischen Überlastung innerhalb eines Batteriemoduls, betonte ein
VW-Sprecher. "Eine solche Überlastung könnte im Extremfall zu einem
Brandereignis führen", so der Sprecher weiter. "Um mögliche Risiken
auszuschließen, überprüfen wir vorsorglich alle betroffenen
Fahrzeuge."
Die betroffene Kunden würden nun angeschrieben, hieß es. Der Fehler
sei von VW selbst "im Rahmen unserer kontinuierlichen
Qualitätsüberwachung", so der Sprecher. "Es gab in diesem
Zusammenhang keine Personenschäden."/fjo/DP/jha
ISIN DE0007664039
AXC0256 2026-03-24/16:35
|
Autor: - dpa-AFX
|
| Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. |
|
|
| DAX | 22.636,91 | -16,95 | -0,07% |
| TecDax | 3.416,31 | -19,05 | -0,55% |
| MDAX | 28.125,11 | -104,25 | -0,37% |
| Dow Jones (EOD) | 46.124,06 | -84,41 | -0,18% |
| Nasdaq 100 | 24.002,45 | -186,14 | -0,77% |
| S & P 500 (EOD) | 6.556,37 | -24,63 | -0,37% |
| SMI | 12.515,94 | 126,26 | 1,02% |
|
| EUR/US$ | 1,1629 | 0,00 | 0,19% |
| EUR/Yen | 184,5388 | 0,32 | 0,17% |
| EUR/CHF | 0,9153 | 0,00 | 0,05% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8657 | 0,00 | 0,02% |
| Yen/US$ | 0,0063 | 0,00 | 0,02% |
| CHF/US$ | 1,2705 | 0,00 | 0,12% |
|
| baha Brent Indication | 101,35 | -0,02 | -0,02% |
| Gold | 4.416,02 | -48,06 | -1,08% |
| Silber | 70,08 | 2,80 | 4,16% |
| Platin | 1.896,03 | 6,40 | 0,34% |
| |
|
|