| Baukonzern Porr steigerte 2025 den Gewinn um ein Viertel / Gewinn von 136,7 Millionen Euro - Trotz Unsicherheit wegen Iran-Krieg zuversichtlich für 2026 |
| 26.03.2026 08:21:00 |
Der börsennotierte Baukonzern Porr hat im
vergangenen Jahr 2025 einen Gewinn von 136,7 Millionen Euro gemacht.
Ein Plus von 25,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2024, wie Porr am
Donnerstag mitgeteilt hat. Auf das laufende Jahr 2026 blicke man
zuversichtlich. Gegen steigende Energiepreise infolge des
Iran-Krieges sei man vorerst preislich abgesichert. Im Fall eines
längeren Konfliktes, könnten sich aber Auswirkungen auf die
Materialpreise ergeben, heißt es in der Aussendung.
Der Umsatz wurde 2025 um 1,7 Prozent auf rund 6,3 Milliarden Euro
gesteigert. Der Auftragseingang stieg um 14,1 Prozent auf 7,8 Mrd.
Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug 196,7 Mio. Euro, ein Plus
von über 24 Prozent. Das Unternehmen führt das Ergebnis auf "eine
Kombination aus Kosteneinsparungen, höherer Effizienz, einer
Leistungssteigerung sowie einem verbesserten Ergebnis aus at-equity
bilanzierten Unternehmen" zurück. Die durchschnittliche Zahl der
Beschäftigten ging im Jahresvergleich um knapp zwei Prozent auf gut
20.800 zurück.
"Wir haben 2025 große Projekte in unseren Heimmärkten wie
Österreich, Polen und Rumänien bearbeitet", lässt Vorstandschef
Karl-Heinz Strauss das Jahr Revue passieren. Gut gelaufen seien
dabei sowohl der Infrastrukturbereich als auch der Hochbau. "Die
Porr ist mit ihrer ausgeprägten Infrastrukturexpertise in allen
sieben Heimmärkten klar auf Schiene, um auch 2026 einen
Wachstumserfolg liefern zu können", blickt er dann nach vorn. Die
Lage in Nahost könne aber "zusätzliche wirtschaftliche
Unsicherheiten verursachen". In weiterer Folge könnten auch die
Materialien teuerer werden. Aber auch hier sei man durch
entsprechende Vertragsklauseln und eine Vorzeitige Beschaffung
abgesichert.
spo/ivn
ISIN AT0000609607
WEB http://www.porr-group.com
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Autor: - APA/spo/ivn
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