| Abo statt Kauf: Online-Gaming-Dienste werden immer beliebter |
| 26.03.2026 14:47:00 |
Bei Computer- und Videospielen geben Gamer in
Deutschland weniger Geld für Einzelkäufe aus - dafür aber mehr für
Online-Abos. Wie der deutsche Branchenverband Game in Berlin
mitteilte, legte der Umsatz bei Online-Gaming-Diensten im
vergangenen Jahr um sieben Prozent auf gut eine Milliarde Euro zu.
Dazu gehören demnach auch gebührenpflichtige Abo-Dienste, die unter
anderem den Zugang zu Spiele-Bibliotheken enthalten. Mit Käufen von
Spielen sowie In-Game- und In-App-Käufen sank der Umsatz der
Marktstudie zufolge hingegen um ein Prozent auf 4,9 Milliarden Euro.
Schon in den vergangenen Jahren war es mit Online-Abodiensten
aufwärts und mit dem Games-Verkaufsgeschäft abwärtsgegangen. "Die
Spielgewohnheiten ändern sich", sagt Game-Geschäftsführer Felix
Falk. "Der klassische Verkauf einzelner Spiele ist rückläufig,
gleichzeitig gehen Gaming-Online-Servies immer weiter nach oben und
sind auf einem Allzeithoch."
Neue Konsolen treiben Hardware-Markt an
Die dritte Säule des Marktes ist der Verkauf von Hardware, hier
stieg der Umsatz den Angaben zufolge 2025 um 12 Prozent im
Vorjahresvergleich auf 3,4 Milliarden Euro. Das lag der Studie
zufolge etwa daran, dass Geräte wie die Konsole Nintendo Switch 2
neu auf den Markt kamen und zum Kassenschlager wurden. Außerdem
spielten höhere Preise eine Rolle.
Insgesamt legte der Games-Markt in Deutschland im vergangenen Jahr
um vier Prozent auf rund 9,4 Milliarden Euro zu. Die Zahl ist
allerdings nicht vollständig mit dem Ergebnis von 2024 vergleichbar:
Wegen einer geänderten Methodik fallen die nun vom Verband
publizierten Daten etwas anders aus als in den Vorjahren.
Verkaufsschlager kommen aus dem Ausland
Game-Geschäftsführer Falk zeigte sich zufrieden mit den
Jahreszahlen. Die Menschen, die während der Corona-Pandemie zu
Gamern wurden und in der Branche für deutliches Wachstum geführt
hätten, habe man halten können, so der Verbandsvertreter. Zu den
erfolgreichsten neuen Games des vergangenen Jahres gehören das
Fußballspiel "FC 26", das Actionspiel "Battlefield 6" und das
Rennspiel "Mario Kart World" von Nintendo.
Deutsche Spiele sucht man vergeblich unter den größten
Kassenschlagern. Laut einer Studie des Marktforschers Goldmedia
entfallen von 100 Euro, die hierzulande für Computer- oder
Videospiele ausgegeben werden, nur 5,5 Prozent auf ein Spiel aus
Deutschland. Eins der bekanntesten Spiele made in Germany ist die
Strategiespiel-Reihe "Anno" von Ubisoft , dessen
Römer-Variante "Anno 117: Pax Romana" im vergangenen Jahr zum
Kassenschlager wurde./wdw/DP/men
ISIN US5949181045 US67066G1040 US2855121099 JP3756600007 FR0000054470
AXC0326 2026-03-26/14:47
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Autor: - dpa-AFX
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