| Aktien Wien Schluss: ATX gibt nach |
| 26.03.2026 18:10:00 |
Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag mit einer
schwächeren Tendenz aus dem Handel verabschiedet. Der Leitindex ATX
gab 0,70 Prozent auf 5.366,90 Punkte ab, nachdem er
am Vortag mit der Hoffnung auf Verhandlungen zur Beendigung des
Iran-Krieges noch deutlich zugelegt hatte. Am Donnerstag ging es
europaweit mit den Kursen klar nach unten. Die Ölpreise legten zudem
wieder merklich zu und schürten damit erneut Inflations- und
Konjunktursorgen.
Die Schlagzeilen zum Nahost-Krieg beeinflussen die Finanzmärkte und
sorgen für ein Wechselbad der Gefühle, schrieben die
Helaba-Analysten. "Mal gibt es Phasen der Hoffnung und Zuversicht,
mal Zeiten der Ernüchterung und Sorgen. Eines lässt sich schon jetzt
sagen: Die Volatilität und Unsicherheit bleiben auch in den
kommenden Tagen und Wochen erhöht", formulierten die Experten
weiter.
Mit einer Zahlenvorlage rückte in Wien Porr ins Blickfeld. Die Aktie
des Baukonzerns schloss mit minus 1,6 Prozent. Das Unternehmen hat
im vergangenen Jahr einen Gewinn von 136,7 Millionen Euro gemacht.
Ein Plus von 25,6 Prozent. Auf das laufende Jahr blicke man
zuversichtlich. Gegen steigende Energiepreise infolge des
Iran-Krieges sei man vorerst preislich abgesichert. Im Fall eines
längeren Konfliktes könnten sich aber Auswirkungen auf die
Materialpreise ergeben. Die Ergebnisse entsprachen aus Sicht der
Analysten der Erste Group weitgehend den Erwartungen, da Porr die
wichtigsten vorläufigen Kennzahlen bereits veröffentlicht hatte.
Im Technologiebereich kamen die AT&S-Titel um 4,7 Prozent zurück. Am
Vortag waren die Papiere des Leiterplattenherstellers in einem
starken Sektor noch um mehr als elf Prozent hochgesprungen.
Die Papiere des Cateringunternehmens Do&CO büßten 2,9 Prozent ein.
Die Titel des Kranherstellers Palfinger sanken um 2,9
Prozent. Frequentis fielen um 4,8 Prozent.
Unter den schwergewichteten Banken verloren Raiffeisen Bank
International 2,1 Prozent. Erste Group verbilligten
sich um 0,6 Prozent. Bawag gaben um 2,3 Prozent nach.
Die OMV -Anteilsscheine legten hingegen um 2,5 Prozent
zu. Beim niederösterreichischen Ölfeldausrüster SBO gab es ein Plus
von 1,9 Prozent. Hier könnten die höheren Rohölpreise unterstützt
haben./ste/spa/APA/jha
ISIN AT0000999982
AXC0408 2026-03-26/18:10
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Autor: - dpa-AFX
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