| SPD-Fraktionsvize: Müssen Lieferketten weiter anpassen |
| 18.04.2026 08:10:00 |
Deutschland muss sich nach Einschätzung von
SPD-Fraktionsvize Armand Zorn besser für Probleme in der
Weltwirtschaft wappnen. Mittelfristig sei mehr wirtschaftliche
Widerstandsfähigkeit das Gebot der Stunde, sagte Zorn der Deutschen
Presse-Agentur in Berlin. "Wir müssen weiter Lieferketten
diversifizieren und strategisch wichtige Produktion in Europa halten
und ausbauen."
Zorn: für langanhaltende Störungen gewappnet sein
Zorn, der auch Co-Chef der Taskforce der schwarz-roten Koalition zu
den wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs ist, riet dazu,
Warnungen unter anderem der Internationalen Energieagentur (IEA) zu
bevorstehenden Knappheiten bei Kerosin ernst zu nehmen.
"Niemand kann die nächsten Manöver des US-Präsidenten vorhersehen.
Wir müssen deshalb für langanhaltende Störungen gewappnet sein -
auch jenseits von Grundstoffen in weiter verarbeiteten Produkten.
Dies gilt für Benzin und Kerosin, aber auch zum Beispiel für
Düngemittel, Aluminium oder auch Medikamente", betonte Zorn.
Versorgung in Europa im Blick behalten
Deutschland sei durch Raffinerien und Reserven vergleichsweise gut
gerüstet, man müsse aber auch die Versorgung der europäischen
Partner im Blick haben. "Je länger die Krise dauert, desto mehr wird
sie sich auch auf weiter verarbeitete Produkte wie etwa Chips
ausdehnen. Wir brauchen dazu ein umfassendes Lagebild und ein
proaktives Krisenmanagement der Bundesregierung", sagte Zorn. Es
müssten rasch Szenarien und mögliche Gegenmaßnahmen entwickelt
werden.
Die EU-Kommission hatte im vergangenen Monat vorgeschlagen, bei
öffentlichen Aufträgen in wichtigen Bereichen eine Fertigung in
Europa zur Bedingung zu machen. Dabei geht es unter anderem um
Autos, Wärmepumpen und Photovoltaik-Anlagen sowie wichtige Baustoffe
wie Zement und Aluminium./hrz/DP/zb
AXC0026 2026-04-18/08:10
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Autor: - dpa-AFX
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