| ROUNDUP 2: Krim und Russland Ziel ukrainischer Drohnenangriffe |
| 18.04.2026 08:35:00 |
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf
die russisch besetzte Marinestadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim
ist nach Behördenangaben in der Nacht ein Öldepot in Brand geraten.
Das Feuer in einem Tank mit Kraftstoffresten sei durch abgeschossene
Drohnen ausgelöst worden, schrieb der Verwaltungschef der Stadt,
Michail Raswoschajew, auf der Plattform Telegram. Der Brand habe
keine Auswirkungen auf die Treibstoffversorgung von Sewastopol.
Verletzte gebe es keine, hieß es weiter. Darüber hinaus habe die
Flugabwehr über der Stadt zwei weitere Drohnen abgeschossen. Die
Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
Russland hatte die ukrainische Halbinsel 2014 nach einem
international nicht anerkannten Referendum annektiert. Vor mehr als
vier Jahren startete Russland eine großangelegte Invasion der
Ukraine. In dem seither andauernden Krieg greift die Ukraine unter
anderem mit Drohnen auch immer wieder russische Ziele auf der Krim
an.
Im Gebiet Samara ist nach Medienangaben die Ölraffinerie in
Nowokuibyschewsk von Drohnen getroffen worden. In sozialen
Netzwerken kursierende Bilder und Videos zeigen Brände, die von der
Anlage stammen sollen. Offiziell wurden die Berichte bislang nicht
bestätigt. Zuletzt lag die Produktionsleistung der Raffinerie bei
8,8 Millionen Tonnen pro Jahr - und war damit eine der größeren
Anlagen im Land.
Eine Bestätigung gibt es bereits für einen Angriff auf ein Öldepot
im südrussischen Gebiet Krasnodar. Dort sei ein Treibstofflager in
Tichorezk getroffen worden, bestätigte der Krisenstab der Region.
Krasnodar ist wie die Krim eine der am häufigsten von Kiew
attackierten Gebiete unter russischer Kontrolle.
Aber auch Regionen fernab der Front rücken immer mehr in den
Blickpunkt der Angriffe: Im Gebiet Leningrad, das an St. Petersburg
(früher Leningrad) grenzt, war der Hafen von Wyssozk Ziel
ukrainischer Angriffe, wie Gouverneur Alexander Drosdenko auf
Telegram mitteilte. Dort werde versucht, einen Brand zu löschen. 27
ukrainische Drohnenangriffe seien abgewehrt worden.
In letzter Zeit hat die Ukraine angesichts des Iran-Kriegs seine
Angriffe auf die russische Öl-Industrie verstärkt, um die Einnahmen
Moskaus durch Öl-Exporte zu schmälern./hme/DP/zb
AXC0032 2026-04-18/08:35
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Autor: - dpa-AFX
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