| Wiener Börse leicht im Minus - ATX verliert 0,09 Prozent / Negatives europäisches Börsenumfeld - Weiter steigende Ölpreise belasten |
| 23.04.2026 10:04:00 |
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Kursveränderungen von Einzelwerten
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Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im
Frühhandel mit einer etwas leichteren Tendenz gezeigt. Der Leitindex
ATX gab bis kurz vor zehn Uhr 0,09 Prozent auf 5.804,23 Punkte nach.
Auch an den wichtigsten europäischen Börsen ging es mit den
Aktienkursen - trotz positiver US-Vorgaben mit einem neuen
Rekordhoch an der Nasdaq - bergab.
Experten verwiesen vor allem auf die weiter steigenden
Rohölpreise als Belastungsfaktor. Die Stimmung an den Finanzmärkten
sei zudem geprägt von Verunsicherung und Anspannung. Meldungen zum
Nahost-Konflikt sind weiterhin marktbestimmend, schreiben die
Helaba-Analysten, dennoch sollten heute nach Einschätzung der
Experten die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Deutschland,
Frankreich und der Eurozone nicht unbeachtet bleiben.
Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene noch eine
sehr dünne Meldungslage vor. Es wurden jedoch drei neue
Analystenmeinungen publik. Die Experten der Erste Group haben ihr
Kursziel für die Aktien der Andritz von 71,9 auf 86,0 Euro nach oben
gesetzt. Die Kaufempfehlung "Buy" für die Titel des Anlagenbauers
wurde bestätigt. Andritz-Papiere gewannen 0,7 Prozent auf 69,0 Euro.
Die deutsche Bank revidierte ihr Kursziel für die Verbund-Aktie
leicht von 56 auf 55 Euro nach unten. Hier lautet das Votum
unverändert auf "sell". Die Papiere des Energieversorgers tendierten
mit plus 0,5 Prozent auf 64,4 Euro.
Die Analysten von Deutsche Bank Research haben zudem ihr
Anlagevotum "Hold" für die Aktien der Telekom Austria nach der
jüngsten Zahlenvorlage des Konzerns unverändert belassen. Das
Kursziel wird weiterhin mit 11,40 Euro beziffert. Bei der
Telekom-Aktie gab es ein Minus von 0,4 Prozent auf 9,76 Euro zu
sehen.
Unter den schwergewichteten Banken fielen Erste Group um 1,5
Prozent und die Aktionäre der Raiffeisen Bank International mussten
ein Minus von 1,3 Prozent verbuchen. BAWAG-Titel legten hingegen 0,5
Prozent zu.
ste/ger
ISIN AT0000999982
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Autor: - APA/ste/ger
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